10 Fakten zur Mercedes-Benz X-Klasse und Vergleich mit Nissan Navara Pickup Voice over Cars

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Mercedes-Benz Vans stellte in Kapstadt, also in Südafrika erstmals eine Serienvariante eines Pickups vor, klammern wir den G 6×6 mal aus, der schwebt ja über den Dingen.

Die X-Klasse kommt in drei verschiedenen Ausstattungslinien. “Pure”, “Progressive” und “Power”. Wie die Namen es schon verraten, gibt es also eine Einstiegsvariante für die Nutzfahrzeugsparte und dann noch die Lifestyle-Modelle für die Sportler und Familien.
Sicherheit wird groß geschrieben. Bremsassistenten, Spurhalte-Assistenten, 360 Grad Kamera, Verkehrszeichenassistent, da lässt sich Mercedes-Benz nicht lumpen.
Was kommt unter die Haube? Ab November gibt es zunächst die Mercedes-Benz X-Klasse 220 d (120 kW/163 PS) und die Mercedes-Benz X-Klasse 250 d (140 kW/190 PS).

In einigen Märkten kommt auch noch ein Benzinmotor mit 122kW/165 PS zum Einsatz. Damit man potenzielle Amarok-Käufer auch erreichen kann, folgt eine Topmotorisierung, die allerdings erst ab ca. Mitte 2018 bereit stehen soll. Das wäre dann ein V6 Diesel mit 190 kW und 258 PS, der ab Mitte 2018 bereitsteht.

Damit hat er nicht nur mehr Leistung, sondern auch etwas mehr Drehmoment als der Mitbewerber. 550 Nm stehen dann in der X-Klasse zur Abholung an der Kurbelwelle bereit.
Die Topmodelle verfügen über einen permanenten Allradantrieb und ein 7-Gang-Automatikgetriebe, es gibt auch Dynamic-Select – sprich Fahrprogramme von Comfort über ECO bis hin zum Offroad-Programm. Apropo Offroad, die Bodenfreiheit liegt bei 20 cm, kommen wir nun also zu den Maßen.

5,34 m lang, ohne Außenspiegel 1,92 m breit und 1,81 hoch – das ist die neue X-Klasse. Die maximale Zuladung liegt bei der branchenüblichen Tonne. Die Anhängelast liegt je nach Motorisierung zwischen 1,65 und 3,5 Tonnen.

Lassen wir mal den Nutzfahrzeug-Charakter weg und schauen in die Lifestyle-Ecke. Da wird noch einiges kommen, denn Mercedes hat zahlreiche Designer darauf angesetzt Zubehör für die X-Klasse zu entwickeln. So freuen wir uns in der Zukunft über eine ganze Menge Styling-Zeug ab Werk. Eine Styling-Bar, eine Side-Bar, ein Softcover, ein Hardcover, ein Rollcover (sowas wie eine Jalousie für die Ladefläche) oder aber auch ein Hardtop. Ich kann mir auch vorstellen, dass es die X-Klasse in der Zukunft mit einem Wohnmobil-Aufbau geben wird.

Gefertigt wird die X-Klasse in Zusammenarbeit mit der Renault-Nissan Allianz. Die Produktion für den europäischen, australischen und südafrikanischen Markt beginnt 2017 im Nissan-Werk in Barcelona, Spanien. Die X-Klasse für den lateinamerikanischen Markt wird ab 2019 im Renault-Werk in Cordoba, Argentinien vom Band laufen und wer nun genau aufgepasst hat, der weiß – dass es die X-Klasse nicht für den US-amerikanischen Markt geben wird. Warum nicht? Dafür ist die einfach zu klein, klingt komisch, ist aber so!
Der Markstart ist bei uns in Deutschland im November 2017, los geht es ab 37.294 Euro – teurer als der Nissan Navara aber günstiger als z.B. ein VW Amarok. Den Navara gibt es derzeitig ab 26.910 Euro – der Amarok startet ab 40.996 Euro – je nach Wunsch lassen sich die Preise natürlich auch noch nach oben konfigurieren!

Weitere Informationen findet ihr z.B. auf meinem Automobil-Blog unter http://www.rad-ab.com – Über Kommentare, Likes und Abos freue ich mich natürlich und auch gerne über eure Wünsche. Haut in die Tasten, bis zum nächsten Video, euer Jens.

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Weitere Links: Ausfahrt.TV Sitzprobe: https://youtu.be/eoSLbLCeB4E