2015 Mazda 2 Fahrbericht

2015-Mazda2-14

Der neue Mazda2 steht Ende Februar beim Händler und kostet dann 12.790 Euro – das ist der Basispreis für die günstigste Ausstattungsline mit dem 75 PS starken Benzinmotor, der Teuerste Mazda2 liegt bei 19.390 Euro Grundpreis.

Aus neun Außenfarben, den fünf Innenraumkonzepten PURE SPORT, INDIGO EMOTION, PERFORMANCE STYLE, MID CENTURY und PERFORMANCE SPORT, vier Ausstattungslinien „Prime-Line“, „Center-Line“, „Exclusive-Line“ und „Sports-Line“ und der umfangreichen Sonderausstattung kann man sich seinen Wunsch-Mazda zusammen konfigurieren.

In der „Prime-Line“ ist schon eine Menge serienmäßig an Bord des neuen Mazda2: Eine komplette Sicherheitsausstattung mit Airbags, Traktionskontrolle, Isofix, Berganfahrassistenten, Reifendruck-Kontrolle und Gurtwarner, das Start-Stopp-System, ein Audio-System mit Lenkradbedienung, elektrisch verstellbare Spiegel und elektrische Fensterheber. Leider kann man außer einer Metallic-Lackierung und einer Klimaanlage keine weitere Sonderausstattung hinzu nehmen.

Ab der „Center-Line“ ist die Klimaanlage dann serienmäßig und unter anderem ein Sport-Lederlenkrad, ein Lederschaltknauf, eine Freisprecheinrichtung und eine Geschwindigkeitsregelanlage. Hier bekommt man optional eine Einparkhilfe für hinten und Sitzheizung für die vorderen Sitze.

In der Ausstattungslinie „Exclusive-Line“ bekommt man serienmäßig das Konnektivitätssystem MZD Connect, gegen Aufpreis mit integriertem Mazda SD-Navigationssystem. Es ist in diesem Segment ganz neu und soll den Insassen durch Kopplung eines Smartphones den Zugriff auf verschiedenste Infotainment-Services der „aha Plattform“ erlauben, beispielsweise das Wetter, soziale Netzwerke und Nachrichten. Außerdem bietet es eine Freisprechfunktion, Anschlussmöglichkeiten für externe Geräte und verschiedene Mazda-Apps. Das Eco-Display liefert dem Fahrer diverse Effizienz-Hinweise zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß. Auch serienmäßig sind ein Spurhalteassistent, abgedunkelte hintere Scheiben, Nebelscheinwerfer, 15“ Alufelgen, CD-Player und ein zentrales 7“-Touchscreen-Display. Dieses, den „Multi Commander“ Dreh-Drücksteller oder die Sprachsteuerung nutzt man beispielsweise zur die Bedienung des Infotainments.

Die „Sports-Line“ bietet die umfangreichste Serienausstattung mit zusätzlich einem City-Notbremsassistenten, einer Klimaautomatik, elektrisch anklappbaren Spiegeln, bei Automatik: Schaltwippen, Sitzheizung vorne, Licht- und Regensensor, 16-Zöllern und Chrom-Endrohrblenden. Optional verfügbar sind außerdem eine neue Ausparkhilfe, ein Fernlichtassistent, ein Spurwechselassistent, das schlüssellose Zugangssystem LogIn und das Active Driving Display, das erste Head-up Display im B-Segment. Es zeigt dem Fahrer die drei wichtigsten Fahrerinformationen an, ohne dass er dafür den Blick von der Straße abwenden muss. Dabei passt sich das Display an das Umgebungslicht an.

In den beiden höchsten Ausstattungslinien bekommt man auf Wunsch Voll-LED Scheinwerfer statt der Halogen-Scheinwerfer. Die Bedienelemente des Cockpits sind in zwei Bereiche aufgeteilt, einer für den Fahrer, einer für die Bedienung des Infotainment und der Konnektivität.

Der frontgetriebene und fünftürige Mazda2 ist im bekannten KODO Design gestaltet. Vom Mazda-typischen Kühlergrill zieht sich eine Chromleiste bis zu den Spitzen der Scheinwerfer. Er hat jetzt kürzere Überhänge und die A-Säule ist 8 cm weiter hinten, so dass das Sichtfeld des Fahrers deutlich vergrößert wurde. Die Torsionssteifigkeit der SKYACTIV-Karosserie ist um 22 % gestiegen bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung der Karosserie um 7%. Das Leergewicht des neuen Mazda2 beträgt 1045 kg mit dem 75-PS Motor, zuladen darf man maximal 535 kg, davon 50 kg auf das Dach.

Der neue Mazda2 ist jetzt etwas größer, er ist 1,70 m breit und 4,06 m lang. Die Höhe beträgt jetzt 1,49 m und der Radstand 2,57 m. Der größere Radstand und der zugunsten der Bewegungsfreiheit überarbeitete Innenraum mit seinen schmaleren Kopfstützen und schlankeren Rückenlehnen kommt zu 100% den Passagieren zugute. Das Kofferraumvolumen beträgt bei umgeklappten Rücksitzen 950 Liter. Er hat einen Wendekreis von 9,4 m.

Ein Benziner und ein Dieselmotor mit je 1,5 Litern Hubraum stehen zur Wahl. Der 1,5 Liter-Benziner, den es mit 75, 90 oder 115 PS gibt hat laut NEFZ einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 4,5 bis 4,9 Liter auf 100 Kilometer, je nachdem welche Motorleistung und welches Getriebe vorhanden sind. Der CO2-Ausstoß liegt zwischen 105 und 115 Gramm pro Kilometer.

Der ganz neu entwickelte und leichte 4-Zylinder Dieselmotor bietet 105 PS und hat ein maximales Drehmoment von 220 Nm bei 1.400 bis 3.200 Umdrehungen pro Minute. Dabei soll er nur 3,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen und 89 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Beide Motoren erfüllen die Abgasnorm EU 6 und sind serienmäßig mit einem Start-Stopp-System ausgestattet, der 115 PS-Benziner zusätzlich mit einem Bremsenergierückgewinnungssystem.

Geschaltet wird beim 75-PS-Benziner per 5-Gang-Schaltgetriebe, ebenso beim 90-PS-Benziner, bei dem man alternativ auch eine neue 6-Stufen-Automatik bekommen kann. Ein 6-Gang-Schaltgetriebe bekommt man für den Diesel und den 115-PS-Benziner.

Der Einstiegsbenziner mit 75 PS erreicht in 12,1 Sekunden die 100er-Marke und fährt maximal 171 km/h schnell. Der Benziner mit 90 PS schafft den Sprint mit Handschaltung in 9,4 Sekunden und mit der optionalen Automatik in 12 Sekunden. Die Spitzenwerte liegen hier bei 183 beziehungsweise 177 km/h. Der 115 PS starke Benziner braucht 8,7 Sekunden, er fährt maximal 200 km/h schnell. Der Diesel beschleunigt innerhalb von 10,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 178 km/h.

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