2017 Mazda 2 Fahrbericht Test Review Meinung Kritik Voice over Cars

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Wie schon bei den Modellen Mazda 3, Mazda 6, CX-5 oder Mazda MX5 ist die Design-Sprache vom Mazda 2 auch eindeutig auf Sportlichkeit ausgerichtet. Der mit scharfem Bleistift gezeichnete Kleinwagen ähnelt außerdem stark seinem Kompaktklasse-Bruder Mazda 3. Das mazda-eigene Kodo-Design möchte den energiegeladenen Charakter und gleichzeitig seine eleganten Kurven hervorheben. Das Design zeigt aber vor allem den Bewegungsdrang des Fahrzeugs, durch die böse dreinschauenden Scheinwerfer mit charakteristischem LED-Tagfahrlicht, den selbstbewussten Kühlergrill mit Streben bis zu den Scheinwerfern und die Motorhaube mit ausgeprägten Sicken. Im Profil geben die fließenden Linien der Karosserie eine attraktive Taille und Kontur. Der Bogen des hinteren Hüftschwungs geht hinten in eine prägnante U-Form der Brems- und Rückleuchten über und hat auch hier eine dynamische Wirkung. Ins Auge fallen am Heck besonders der mir etwas zu klein geratene Dachspoiler und das kleine Auspuffrohr, das zum einen recht schmal und zum anderen auf der rechten Fahrzeugseite angebracht ist.

Das Interieur des aktuellen Mazda 2 ist übersichtlich und ähnlich wie in anderen aktuellen Mazda-Modellen. Beim Design findet man Elemente sowohl vom Mazda MX5 als auch vom Mazda 3. Die Gestaltung ist chic und hochwertig, aber wirkt trotzdem auf das Wesentliche reduziert.
Das Infotainment wird ganz einfach über den Dreh-Drücksteller in der Mittelkonsole bedient, im Stand auch über den Touchscreen. Am Armaturenbrett findet man gar keine Bedienelemente mehr für das Infotainment, nur noch die Regler für die Klimaanlage. Die Bedienung erfolgt intuitiv, so dass man in einem anderen Fahrzeug auch immer wieder in Richtung Mittelkonsole greift, um die Lautstärke zu verstellen. Leider fehlen Apple CarPlay und Android Auto, die Integration des Smartphones erfolgt einfach über Bluetooth.
Der aktuelle Mazda 2 ist nicht wirklich klein, mit 4,06 m Außenlänge liegt er mit dem neuen Volkswagen Polo sogar fast gleichauf. Sowohl auf den vorderen Plätzen als auch hinten sitzt man gut. Ablagemöglichkeiten gibt es auch ausreichend. Die 280 Liter Kofferraumvolumen sind in seiner Klasse mittlerweile Standard, das toppt zur Zeit nur der neue Volkswagen Polo mit 350 Litern. Der Mazda 2 wiegt je nach Motorisierung zwischen 1.045 und 1.185 kg.
Und wie fährt sich der Mazda 2 so? Den Verbrauch finde ich absolut ok. Ich finde das Fahrwerk gut abgestimmt und die Lenkung ist ansatzweise direkt. Als Fahrer hat man eine gute Sitzposition, wobei die Rundumsicht nicht ganz so gut ist. Dies lässt sich jedoch durch die Einparkhilfe und den Totwinkelwarner, der auch für querenden Verkehr funktioniert, kompensieren. Weitere Kritikpunkte sind der akustische Spurhalteassistent, der sehr laut brummt, das nicht einstellbare Feedback und der nicht verfügbare aktive Spurhalteassistent.
Der Mazda 2 startet bei fairen 12.890 Euro und kann diesen Preis mit der Ausstattung der Exclusive-Line auf 16.090 Euro in die Höhe treiben. Die Ausstattungsoptionen unseres Testfahrzeugs wie beispielsweise die LED-Scheinwerfer, das Navi und die Farbe Rubinrot Metallic erhöhen die Gesamtrechnung auf stattliche 19.170 Euro. Dies ist für einen Kleinwagen nicht wenig, aber für seine Ausgewogenheit, das hohe Ausstattungsniveau und die vorhandene deutsche (Premium-) Konkurrenz in Ordnung. Diese erreicht die 20.000 Euro besonders schnell.
Mein persönliches Fazit zum Mazda 2 fällt gut aus. Es war eigentlich nicht anders zu erwarten, dass er keine größeren Schwächen hat und stattdessen mit einem harmonischen Antrieb, gutem Fahrwerk und angenehmem Platzangebot glänzt. Der Kleinwagen eignet sich sowohl als Erst- als auch als Zweitwagen, durch seinen günstigen Verbrauch, seine überschaubaren Abmessungen und seine Ausgewogenheit bietet er sich besonders für den Stadtverkehr an.

Weitere Informationen findet ihr z.B. auf meinem Automobil-Blog unter http://www.rad-ab.com – Über Kommentare, Likes und Abos freue ich mich natürlich und auch gerne über eure Wünsche. Haut in die Tasten, bis zum nächsten Video, euer Jens.

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