2019 Audi Q7 Sitzprobe – die ersten Fakten und Informationen Voice over Cars Inside

Ich habe mir den neuen Audi Q7 einmal genauer angesehen. Ich nehme vorne Platz, hinten und zeige euch neben dem Kofferraum sogar das Platzangebot auf dem 6. und 7. Platz. Der neue Audi Q7 bekommt nicht nur die neue Nomenklatur verpasst, sondern auch das neue Infotainmentsystem. Dazu gesellen sich zahlreiche Assistenzsysteme und und und… doch bevor wir darüber sprechen, schauen wir uns das Fahrzeug zunächst einmal in Ruhe von außen an.

Hier noch ein paar Informationen aus der Pressemitteilung von Audi:

Serienmäßig ist der Audi Q7 mit LED-Scheinwerfern ausgestattet. Darüber rangieren das Matrix LED-Licht und die HD Matrix LED-Scheinwerfer mit Audi Laserlicht. Letztere kombinieren ein intelligent geregeltes Fernlicht, das von 24 LEDs erzeugt wird, mit einem Laserspot, der die Reichweite signifikant erhöht. Das segmentierte Tagfahrlicht wirkt hier stark dreidimensional und digital. Ebenso wie die Heckleuchten integrieren die Scheinwerfer das dynamische Blinklicht sowie Coming- und Leaving-Home-Animationen.

Ab Werk besitzt der neue Audi Q7 eine elektromechanische, geschwindigkeitsabhängige Servolenkung. Bei hohem Tempo vermittelt sie ein präzises Lenkgefühl und bietet beim Rangieren sehr gute Unterstützung. Noch handlicher erweist sich der große SUV mit der optionalen Allradlenkung, die von einem neuen Steuergerät gemanagt wird. Die Vorderachslenkung ist hier mit 13,3:1 sehr direkt übersetzt: Von Anschlag zu Anschlag genügen 2,4 statt 2,9 Lenkradumdrehungen. Die Hinterräder lenken bei niedrigem Tempo bis zu 5 Grad gegensinnig, was die Agilität erhöht und den Wendekreis verkleinert. Auf der Autobahn schlagen sie zugunsten der Stabilität leicht gleichsinnig ein.

Die Radaufhängungen des Audi Q7 bestehen überwiegend aus leichtem Aluminium. 18-Zoll- Räder mit 235/65er Reifen sind Serie, auf Wunsch gibt es Räder bis 22 Zoll mit Reifen im Format 285/35. An der Vorderachse haben die Bremsscheiben bis zu 375 Millimeter Durchmesser, an der Hinterachse sind es bis zu 350 Millimeter. Als optischer Blickfang sind die Sättel optional auch in roter Lackierung erhältlich.

Für den Audi Q7 stehen zwei Dieselmotoren und ein Benziner zur Wahl – alle drei V6-Aggregate mit 3,0 Liter Hubraum. Im Q7 45 TDI arbeitet der Selbstzünder mit 170 kW (231 PS) Leistung und 500 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt er den großen SUV aus dem Stand in 7,1 Sekunden auf 100 km/h und weiter bis zur Endgeschwindigkeit von 229 km/h. Im Q7 50 TDI gibt die leistungsstärkere Version 210 kW (286 PS) und 600 Nm ab. Der Sprint von null auf 100 km/h gelingt in 6,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 241 km/h.

Das Top-Aggregat ist der neue Dreiliter-Benzinmotor im Audi Q7 55 TFSI. Ebenso wie die beiden Diesel wird der Benzinmotor, der unmittelbar nach dem Marktstart folgt, von einem Monoturbo aufgeladen. Die Eckdaten: 250 kW (340 PS), 500 Nm Drehmoment, von null auf 100 km/h in weniger als 6 Sekunden, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit (abgeregelt). Einige Monate später komplettiert der Q7 55 TFSIe als Plug-in-Hybridmodell die Baureihe.

Alle Antriebe im neuen Audi Q7 arbeiten sehr effizient – eine Stärke, an der die serienmäßige Mild-Hybrid-Technologie (MHEV) großen Anteil hat. Im Kundenbetrieb kann sie den Verbrauch um bis zu 0,7 Liter pro 100 Kilometer senken. Ihr zentrales Bauteil, der Riemen-Starter- Generator (RSG), versorgt ein 48 Volt-Hauptbordnetz, in dem eine kompakte Lithium-Ionen- Batterie die Energie speichert. Beim Verzögern kann der RSG bis zu 8 kW Leistung zurückgewinnen und in den Akku einspeisen. Geht der Fahrer im Geschwindigkeitsbereich zwischen 55 und 160 km/h vom Gas, rekuperiert der Audi Q7, rollt im Leerlauf oder segelt
bis zu 40 Sekunden lang mit deaktiviertem Motor. Beim Gasgeben startet der RSG den Motor wieder – schneller und sanfter als ein herkömmlicher Anlasser. Der Start-Stopp-Betrieb beginnt bereits bei 22 km/h.
Die Kraftübertragung im Audi Q7 erfolgt über eine schnell und hochkomfortabel schaltende Achtstufen-tiptronic. Für das Zusammenspiel mit der MHEV-Technologie erhielt sie neue Bauteile wie eine elektrische Ölpumpe und eine Kupplung im Zentralgetriebe. Im Gehäuse der Wandlerautomatik ist das selbstsperrende Mittendifferenzial integriert – das Herzstück des quattro-Antriebs. Im Normalfall verteilt es die Momente im Verhältnis 40:60 zwischen Vorder- und Hinterachse – wenn nötig den größeren Anteil davon auf die Achse mit der besseren Traktion.

Ob mit fünf oder sieben Sitzen – der Audi Q7 bietet dank seiner praktischen Alltagsqualitäten vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Durch sein neues Design ist der große SUV um elf Millimeter auf 5.063 Millimeter Länge gewachsen. In der Breite misst er 1.970 Millimeter, in der Höhe 1.741 Millimeter inklusive Dachantenne. Der Radstand von 2.994 Millimeter blieb unverändert.