2020 Nissan Juke Fahrbericht Test Review Kaufberatung Meinung Kritik Preis Leistung Voice over Cars

2020 Nissan Juke Fahrbericht! Kommen wir erst einmal zu den harten Fakten. Der Nissan Juke ist 4,21 Meter lang und inkl. Außenspiegel 1,98 Meter breit. Ohne die Haifisch-Antenne ist das Fahrzeug 1,60 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,64 Meter, der Wendekreis wird mit 10,6 Meter angegeben. Die Bodenfreiheit liegt bei 17,2 cm.

Ich zitiere mal kurz das Prospekt: “Jedes Detail des Außendesigns des neuen NISSAN JUKE beeindruckt. Die dynamische Kühnheit des Vorgängermodells wurde weiterentwickelt und durch sportlich-fließende Coupé-Elemente veredelt. Das Ergebnis: ein einzigartiger Look, dem sich niemand entziehen kann.” – ich würde eher sagen: Lieben oder hassen, kaufen oder lassen! Das Fahrzeug polarisiert und das ist auch gut so! Mir gefällt das neue Design um ein vielfaches besser als der eigene Vorgänger, der sich allerdings – und darauf hätte ich niemals gewettet – über eine Million Mal hat verkaufen lassen.

Wir haben LED-Scheinwerfer, LED Rückleuchten und in unserem Fall auch attraktive 19″ Räder.

Doch was hat der neue Nissan Juke unter der Haube?

Ein 1.0 Liter 3-Zylinder! Direkteinspritzer mit Turboaufladung. Sprich hier sind 3 0,33 Liter Cola-Dosen nebeneinander. 117 PS sprich 86 kW verstecken sich in dem kleinen Meisterwerk. Das maximale Drehmoment liegt bei 180 Nm und wird auf dem Drehzahlplateau zwischen 1.750 und 4.000 Nm erreicht. Lasst uns nicht über Beschleunigungswerte sprechen, von 0-100 in über 10,4 Sekunden und bei Tempo 180 ist dann auch schon Schluss mit Lustig. Geschaltet wurde bei unserem Testfahrzeug über ein manuelles 6-Gang Schaltgetriebe, optional gibt es auch ein Doppelkupplungsgetriebe! Der Verbrauch soll kombiniert bei 5,1 Liter liegen – ich lag – je nach Fahraufgabe – zwischen 6 und 9 Liter.

Ein paar Werte habe ich noch für euch! Wir haben hier eine Zuladung von 468 kg, eine Stützlast von maximal 75 kg und eine Anhängerlast von bis zu 1,25 Tonnen. Die Ladekante ist übrigens 78 cm hoch, anschließend muss das Ladegut wieder um 23 cm abgesenkt werden. Den Rest zeige ich euch ja im Video!

Kommen wir zum Fahreindruck! Ich hatte es schon erwähnt, ein Sportwagen ist der Juke nicht. Nicht mal im Ansatz! Was ich sagen kann: Die Leistung reicht aus für den Stadt-Dschungel und auch für den Überholvorgang auf der Landstraße. Die Bremsanlage funktioniert gut und feinfühlig, die Lenkung geht in Ordnung. Verbaut ist ein Zahnstangenlenkgetriebe mit elektronischer Servolenkung. Für einen geringen Aufpreis, gibt es viele Sicherheitsfeatures. Ein Iautonomer Lenk-Assistent für selbstständiges Spurhalten, ein adaptiver Geschwindigkeits- und Abstands-Assistent, den bereits gezeigten Around View Monitor, die Einparksensoren vorne und hinten, eine Bewegungserkennung, ein Querverkehrswarner, eine Müdigkeitserkennung und einen aktiven Totwinkel-Assistenten. Den Luxus bzw. die Sicherheit sollte man sich gönnen. Es gibt im Juke sogar Fahr-Modi. Je nach Lust und Laune kann man zwischen drei Fahrmodi wählen. Im „ECO“-Modus steigt die Kraftstoffeffizienz, der Modus „Standard“ soll die beste Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Leistung bieten und ich fahr stets mit maximaler Dynamik im “Sport” Modus unterwegs. In dem Fall steigt dann natürlich auch der Verbrauch.

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...und hier geht es zum Voice over Cars Video: