2020 Toyota C-HR Hybrid | Fahrbericht Test Review Kaufberatung Meinung Kritik Voice over Cars

Der Toyota C-HR ist inkl. Außenspiegel 2,05 Meter breit und 1,56 Meter hoch. Das Fahrzeug ist 4,39 Meter lang und verfügt über einen Radstand von 2,64 Meter. Die Bodenfreiheit wird mit 14,8 cm angegeben, der Wendekreis beträgt 11 Meter.

Werfen wir einen Blick unter die Motorhaube. Toyota macht da meiner Meinung nach alles richtig, denn während viele Hersteller auf kleine Luftpumpen setzen und Motoren mit dem Hubraum einer Cola-Flasche verbauen, haben wir hier zwei Liter Hubraum. Der Benziner verfügt über eine Leistung von 112 kW sprich 152 PS. Wir haben hier einen sogenannten DOHC Motor, Double-Overhead-Camshaft, also zwei obenliegende Nockenwellen kümmern sich darum, dass die Ventile rechtzeitig geöffnet und auch wieder geschlossen werden. Der Kraftstoff gelangt bei dem Benzin-Motor über eine Saugrohreinspritzung in die Brennräume.

Unterstützt wird der fossil angetriebene Motor durch einen Elektromotor, die Systemleistung beträgt 135 kW also 184 PS. Das maximale Systemdrehmoment beträgt 202 Nm. Temporär kann man auch nur mit dem 80 kW starkem Elektromotor unterwegs sein, aber das nur langsam und sehr begrenzt. Die 1,4 kWh große Pufferbatterie ist dafür dann halt doch zu klein. Die 180 Zellen der Nickel-Metallhyrid-Batterie verfügt über eine Gesamtspannung von 216 Volt. Gespeist wird diese Batterie durch die sogenannte Rekuperation. Die Bremsenergie wird in elektrische Energie umgewandelt und temporär zwischengespeichert.

Kommen wir noch kurz zu den Autoquartett-Fahrwerten! Von 0 auf 100 km/h geht es innerhalb von 8,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei Tempo 180 km/h abgeregelt.

Die Kraft geht über ein stufenloses Planetengetriebe auf die Straße. Toyota nennt es eCVT-Automatikgetriebe. Angetrieben wird die Vorderachse. Das CVT-Getriebe, welches man nicht mit den alten Riemengetrieben oder den Getrieben mit Stahlketten vergleichen kann, sorgt teilweise für CVT-Getriebe typische höhere Drehzahlen, die nicht zur Fahrleistung passen, hier kann man über einprogramierte Fahrstufen Eingriff nehmen. Das hätte ich mir damals wirklich bei jedem CVT Getriebe gewünscht. Euro 6d-temp und A+ ist hier natürlich obligatorisch.

Kommen wir zum Fahreindruck. Ich sehe den C-HR zunächst als sicheres Fahrzeug, welches mit vielen tollen Assistenzsystemen aufwarten kann. Spurhalte, adaptiver Tempomat, Totwinkelwarner oder auch Verkehrszeichen-Erkennung. Die Lenkung ist leichtgängig, das Fahrverhalten neutral und die Rückmeldung geht ebenfalls in Ordnung. Übertreibt man es, dann neigt der C-HR, wie jedes andere Fahrzeug mit Frontantrieb, zum untersteuern, aber nichts was nur ansatzweise gefährlich werden könnte.

Bei leichten Bremsvorgängen wird rekuperiert, die mechanische Bremsanlage sollte man zwischendurch dennoch mal nutzen, denn man weiß ja auch: Wer rastet, der rostet! Die Bremsanlage selbst lässt sich nicht ganz so fein dosieren, die Bremswege selbst sind aber zufriedenstellend.
Zufrieden bin ich auch mit dem Fahrwerk, nicht zu hart, nicht zu weich, auf meinen Teststrecken hat mich das klassiche McPherson Federbein an der Vorderachse in Kombination mit den Schraubenfedern an der Hinterachse überzeugt. Auch wenn ich hier natürlich nicht versucht habe sportlich zu fahren.

Positiv überrascht hat mich das Geräuchniveau im Innenraum und der niedrige Verbrauch. Gerade auf Kurzstrecken spielt der C-HR als Hybrid die großen Vorteile aus, ich bin in der Tat stets so mit einem durchschnittlichen Verbrauch um die 5,3-5,5 Liter gefahren.

Wer ein Hybrid fahren möchte, der muss sich darauf einlassen. Der wird zurückhaltender, vorrausschauender, im ECO-Modus noch sparsamer. Das Kraftstoff sparen wird zum Spiel, man möchte sich stets selbst unterbieten. Meiner Meinung nach kann man die Finger vom EV-Modus lassen, die Technik weiß schon am besten welchen Antrieb in welchem Fall der richtige ist.

Preisfrage! Der Normale C-HR startet ab 26.290 Euro, unser Modell in der Team Deutschland Ausstattung geht ab 33.690 Euro los. Mit ein paar Optionaliäten landet man über 35.000 Euro, Liste – versteht sich, zahlt ja eh keiner. Eine Förderung für diese Form von Hybrid-Modell gibt es derzeitig nicht, auch wenn die meiner Meinung nach echt Sinn machen würde.
Kommen wir zum Fazit: Unter uns? Keiner kauft den C-HR weil er praktisch ist, er ist außergewöhnlich, fällt auf im Straßenverkehr und glänzt darüber hinaus noch mit einem sparsamen Antrieb. Dafür nimmt man dann auch schon mal ein paar Kritikpunkte in Kauf bzw. sieht wohlwollend darüber hinweg.

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