2020 VW Caddy 5 Weltpremiere die ersten Infos und die Geschichte vom Caddy Voice over Cars Auto News

Volkswagen hat mich zur Weltpremiere vom neuen VW Caddy eingeladen, einige von euch wissen ja: Wir haben so ein Ding als Familien- und Hundetransporter. Somit blicke ich natürlich mit etwas geschärftem Blick auf das Fahrzeug und schaue mir auch die Details etwas genauer an.

Heute wächst wieder zusammen was zusammen gehört! Caddy und Golf! Heute feiern wir die Premiere vom neuen VW Caddy und ich kann sagen: Nr. 5 lebt! Man sieht es auf den ersten Blick! Das ist der neue VW Caddy! Während die letzten Modelle ja quasi nur gefaceliftet wurden, ist das hier in der Tat ein brandneues Modell.

An der Front erkennt man den neuen Caddy am typischen VW-Gesicht. Neue LED Scheinwerfer ziehen in der PKW Version serienmäßig ein, ein neuer Kühlergrill da drunter und der erste Eindruck täuscht nicht. Das Fahrzeug selbst ist etwas gewachsen.

In die Radkästen ziehen optional bis zu 18″ Räder ein. Das sieht dann schon richtig gut aus, auch wenn es im Alltag als Nutzfahrzeug wohl eher die Stahlfelgen mit Radkappen werden.

Heute ist ja Altweiber, hier in Düsseldorf wird der Karneval gefeiert. Nun muss ich mir natürlich die Frage stellen: Hat sich der neue Caddy, hier am Heck, eventuell als Dacia Dokker verkleidet. Die in der Tat sehr schmalen LED-Rückleuchten erinnern mich doch stark an das Erfolgsmodell der Marke Dacia.

Kommen wir zu den Abmessungen. Ohne Außenspiegel ist der Caddy 1,85 Meter breit und 1,80 Meter flach. Im Vergleich zum eigenen Vorgänger ist er damit um ca. 2,5 cm flacher und ca 6 cm breiter. Der cw-Wert beträgt im besten Fall übrigens 0,3 – das sorgt nicht nur für eine gute Aerodynamik sondern senkt auch die Geräuschentwicklung.

Der kurze Caddy ist 4,50 Meter lang – sprich hier kommen im Vergleich zum Vorgänger noch einmal 9,3 cm oben drauf. Das spürt man auch am Radstand, der wächst um 7,3 cm auf eine Länge von 2,75 Meter. Verbessert werden konnte auch der Platz im Innenraum, baut man alles raus sind es bis zu 3,3 Kubikmeter Platz die schon in der kurzen Version verfügbar sind.

Der Caddy basiert nun übrigens auch auf dem MQB vom VW Konzern und das spürt man vor allem auch im Innenraum, bei den Assistenzsystemen und natürlich auch unter der Motorhaube. Unter die Haube kommen zum Markstart 1.5 TSI – also Benziner und 2.0 Liter TDI – sprich Diesel – Motoren.

Die Leistungsrange liegt zum Marktstart zwischen 75 und 122 PS, es gibt eine 6-Gang Handschaltung, ein 7-Gang DSG und die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb. Beim Allradantrieb bekommt man allerdings automatisch den stärksten Selbstzünder.

Aus der Kompaktklasse ziehen auch viele Assistenten in das Nutzfahrzeug. Das finde ich großartig, denn viele Familien nutzen den Caddy als Transporter. Diese können nun optional über den Travel Assist verfügen, der das automatisierte Fahren nach Level 2 ermöglicht. Es gibt einen adaptiven Tempomaten, einen Assistenten für den Anhänger, ein Spurwechselassistent und einen Ausparkassistenten. Dazu gibt es noch Parkpilot, Berganfahrhilfe, den Fernlicht-Assistenten, die Müdigkeitserkennung oder auch ganz einfach eine Rückfahrkamera.

Im Innenraum gibt es zunächst auch weiterhin klassische Rundinstrumente mit digitaler MFA – sprich der Multifunktionsanzeige. Die kennt man auch vom Vorgänger, neu sind nun die digitalen Instrumente – ein digitales Cockpit im Nutzfahrzeug – das macht schon Eindruck und so fährt sich der neue Caddy, auch mit der eigenwilligen Heckoptik, direkt in mein Herz. Die Systeme sind von 6,5 – 10″ groß, ich persönlich würde hier natürlich zu dem großen Display greifen.

Taster anstatt Drehschalter, digitale Touchflächen für die Menüfunktionen und auch ein paar Probleme vom Vorgänger wurden ausgemerzt. So gibt es nun einen Dachlüfter. Der sorgt für eine bessere Klimatisierung und Standbelüftung im Fond. Es gibt nun auch eine elektrische Zuziehhilfe für die Heckklappe, ein Feature was man vom Bulli kennt. Damit erspart man sich das laute Zuschlagen der Heckklappe durch den hohen Innendruck.

Wie wäre es mit einem 1,4 Quadratmeter großem Glasdach? Das mögen nicht nur die Kinder! Wie wäre es mit AGR-Sitzen? Klimaautomatik? Sitzheizung? Induktive Ladeschale für das Smartphone? Wireless-App-Connect – sprich Apple Carplay over the air?

Was kostet der Spaß! Diese Frage konnten wir heute noch nicht klären, ich kann mir vorstellen, dass der Preis in der Basis gleich bleibt, aber dann optional schnell nach oben schnellt. Als Kastenwagen und Combi wird es vermutlich so um die 21.000 Euro los gehen, als PKW wird er vermutich ab 22.000 Euro starten. Da man bereits den aktuellen Caddy preislich locker über die 30.000 Euro Grenze heben kann, werden die nun verfügbaren Optionalitäten sicherlich ebenfalls dafür sorgen, dass kaum ein Caddy das polnische VW Werk in der Basis-Version verlassen wird.

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