Sitzprobe im neuen Audi TT Roadster!

Ich hab sie (fast) alle gehabt, ich hab sie (fast) alle gesehen, doch es gibt noch ein paar, die den Wagen nicht verstehen… auf der wunderschönen Insel Mallorca bin ich den Audi TT Roadster mit 230 PS gefahren. Einmal mit und einmal ohne Quattro Antrieb. Am nächsten Tag folgte dann noch der 310 PS “Ballermann” um die Benziner-Triologie voll zu machen. Beim Audi TT Roadster mit TDI habe ich verweigert, denn ich liebe den Klang den der Audi TT entwickelt wenn er beschleunigt. Doch bevor man sich sich über die Pässe von Mallorca schlagen kann, muss man doch erst einmal testen ob man auch hinter das Lenkrad passt. Ungewöhnliche Situation: Ich habe mir mit Tom Schwede das Fahrzeug geteilt. Ich bin 1,75 groß, er ist 2,02! Schnell entstand die Idee für dieses nachfolgende Video und ich wünsche jetzt schon viel Spaß bei der Audi TT Roadster Sitzprobe:

Wir fassen noch einmal kurz zusammen: Sitze und Lenkrad lassen sich in einem großen Rahmen verstellen und ermöglichen Tom und mir jeweils eine geeignete Sitzposition zu finden. Gut gemacht, Audi!

Ein Video-Fahrbericht zum neuen Audi TT Roadster folgt hier natürlich auch noch, keine Angst.

Fahrbericht: Der neue Mazda 2!

Der neue Mazda 2 ist 4,06 m lang, inkl. Außenspiegel 1,98 breit und 1,49 hoch. Der Radstand beträgt 2,57 und der Wendekreis wird mit 9,6 Meter angegeben. Das Leergewicht inkl. Fahrer variiert je nach Motor zwischen 1045 und 1115 kg, die Zuladung liegt bei 530 kg.

Der Tank fasst 44 Liter, somit sind rein rechnerischen Reichweiten von über 900 Kilometer möglich, beim Diesel-Modell sogar locker über 1000 Kilometer – wenn man denn den NEFZ Wert schafft.

Wer 590 Euro (plus Einbau) investiert darf auch Anhänger bis zu 1,1 Tonnen gebremst und 550 kg ungebremst ziehen, die maximale Stützlast der abnehmbaren Anhängerkupplung beträgt, übrigens genau wie die maximale Dachlast 50 kg.

Das Kofferraumvolumen beträgt 280 Liter, klappt man die Rücksitzlehnen um und belädt den Mazda2 hinten komplett bis unter das Dach sind es 950 Liter. Die Zuladung liegt bei 530 kg. Das Platzangebot vorne ist hervorragend, hinten kann es dann etwas enger werden wenn Fahrer und Beifahrer über 1,80 groß sind. Was mich eher stört ist die Tatsache, dass es im Fond kaum Ablageflächen, keine Griffe, keine Beleuchtung etc. gibt.

Was wir hier ja auch mal erwähnen könnten. Alle 20.000 km bzw. alle 12 Monate muss der Mazda2 in die Werkstatt zum Service. 3 Jahre Garantie gewährt Mazda auf den Mazda, die allerdings bis maximal 100.000 km gilt. Anders sieht es da mit der Durchrostungsgarantie aus, hier gibt der Hersteller 12 Jahre.

Die Preisfrage? Los geht es ab 12.790 Euro mit der Basis-Ausstattung und einem 75 PS Benziner, empfehlen würde ich allerdings die Exklusive-Line, da kann man dann auch noch auf die optionalen LED Scheinwerfer zugreifen. Die kosten nicht viel Aufpreis, wären als meine ganz persönliche Empfehlung, denn ihr wisst ja: Mehr Licht = Mehr Sicherheit und die liegt mir besonders am Herzen.

Wie fährt sich der Mazda 2? Gut! Richtig gut sogar. Der Fahrer findet sich schnell zurecht, die Lenkung ist leichtgängig, das Fahrzeug übersichtlich, wenn man mal von der etwas zu breiten C-Säule absieht und auch ansonsten gibt es nicht viel zu meckern. Die Bremsen sind ausreichend groß dimensioniert um das Fahrzeug zu verzögern, der Motor selbst zeigt sich ruhig und auch bei Geschwindigkeiten um die 100 km/h bleibt es im Mazda 2 noch angenehm ruhig. Meine Empfehlung wäre die goldene Mitte, der 90 PS starke Benziner mit dem manuellen 5 Gang Getriebe, zu haben ab ca. 16.500 Euro. Was mir persönlich noch fehlt zum Glück wäre dann nur noch ein schönes großes Panorama-Glasdach, denn das gibt es für den Mazda 2 leider nicht.

Fahrbericht – Kritik: Nissan Pulsar

Zu einem Basispreis von 20.580 Euro kann man den neuen 2014 Nissan Pulsar Acenta 1.2 DIG-T (mit Stopp-/Start-System) mit dem 115 PS starken Motor bekommen, mit Xtronic geht es bei 22.180 Euro los. Der direkteinspritzende 1.2 Liter Turbomotor hat ein maximales Drehmoment von 190 Nm bei 2000 Umdrehungen pro Minute, die Gänge werden mit der 6-Gang-Handschaltung gewechselt. Optional bekommt man das Automatikgetriebe Xtronic. Laut NEFZ verbraucht er durchschnittlich 5,0 Liter auf 100 km, emittiert 117g CO2 pro Kilometer und erfüllt die Grenzwerte der Abgasnorm EU5, der Motor soll aber auch die EU6 Norm schaffen.

Die Acenta-Serienausstattung hat einige nützliche Features an Bord, wie beispielsweise eine Zweizonen-Klimaautomatik, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, den autonomen Notbremsassistenten, den Intelligent Key (Öffnen ohne Schlüssel) und eine Sitzheizung. Optional erhältlich, oder als Serienausstattung in der Tekna-Ausstattungslinie, sind das Touch-Screen-Navigationssystem NissanConnect, der Around View Monitor, das Nissan Safety Shield, LED-Hauptscheinwerfer, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie stark getönte Scheiben im Fond.

Eigentlich dachte ich, dass der neue Nissan Pulsar unser nächstes Familienauto werden könnte. Warum er es nun doch nicht wird? Das erfahrt ihr im Video:

Social-Media-Probefahrt: Nissan Pulsar – Teil 1

Social Media Probefahrt? Über Facebook, Google+, Twitter und Youtube werde ich nun Fragen sammeln. Fragen zum Nissan Pulsar. Was wollt ihr wissen über das Fahrzeug, was wollt ihr sehen? Was darf ich euch zeigen? Das ist der nächste Schritt bei Voice over Cars, denn jetzt werden wir interaktiv. Bis zum 25.01.2015 habt ihr die Möglichkeit mir Fragen zu schicken, entweder als Kommentar unter dem YouTube Video oder einfach bei Facebook unter dem passenden Eintrag in die Kommentare. Fragen via Twitter werden vermutlich verloren gehen, wer auf Nummer Sicher gehen will, der kann auch hier im Blog kommentieren. Ich schaue dann mal was von Interesse ist und versuche so viele Fragen wie möglich, wenn es überhaupt welche gibt, zu beantworten.

Zum Testfahrzeug: Ich fahre einen Nissan Pulsar 1.2 DIG-T, d.h. unter der Motorhaube ist ein 1.2 Liter Benziner mit 115 PS und einem maximalen Drehmoment von – haltet euch fest – 190 NM. Geschaltet wird über ein manuelles 6-Gang Getriebe.

Also, los mit euren Wünschen / Fragen / etc…

2015 Mercedes-Maybach S600 – der pure Luxus!

Ab Februar 2015 steht die neue Mercedes-Maybach S-Klasse bei den Händlern. Zu einem Basispreis von 134.053,50 Euro kommt der Mercedes-Maybach S 500 auf den Markt, das von uns gefahrene Topmodell Mercedes-Maybach S600 startet bei 187.841,50 Euro. Ab Juni 2015 wird zusätzlich der Mercedes-Maybach S 500 4MATIC angeboten.

Der Innenraum kommt ziemlich luxuriös daher mit seinen exklusiven Materialien wie Nappa-Leder, Holz- und Chrom-Zierelemente, 2 Champagnerkelche, TFT-Bildschirme und der IWC Analoguhr im Armaturenbrett. Im Fond sind zum Beispiel noch ausklappbare Tische und Thermo-Becherhalter möglich. Das serienmäßige Soundsystem kann man optional zu einem Surround- oder 3D-Surround-System erweitern.

Die neue Sprachverstärkung soll die Kommunikation von den Front- zu den Fondpassagieren erleichtern. Zwei Mikrofone im Innenspiegel nehmen das gesprochene Wort auf und geben sie, je nach Lautstärke der Umgebungsgeräusche, über die hinteren Lautsprecher wieder. Das Windgeräuschniveau soll besonders niedrig sein, daher spricht der Hersteller bei der Mercedes-Maybach S-Klasse somit von der leisesten Serienlimousine der Welt. Wir konnten das überprüfen und es stimmt wirklich, leider hört man allerdings auch nichts mehr vom schönen V12 Klang.

Sicherheit wird bei der Mercedes-Maybach S-Klasse groß geschrieben, zu bieten hat er eine Vielzahl an Assistenzsystemen, die in das präventive Sicherheitssystem PRE-Safe integriert sind.

Der V12-Motor mit 5.980 ccm Hubraum und Biturboaufladung mit 530 PS bringt den S 600 in 5,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h, bei Tempo 250 macht die Elektronik dann Schluss. Das maximale Drehmoment beträgt 830 Nm von 1900-4000 Umdrehungen pro Minute. Der Verbrauch liegt laut NEFZ bei 11,7 Litern auf 100 Kilometer. Er schaltet über das Automatikgetriebe 7G-Tronic Plus. Das vorausschauende Fahrwerk Magic Body Control erkennt über eine Kamera schon Unebenheiten, bevor das Fahrzeug darüberfährt und passt jedes Rad separat daran an.

Nun noch etwas zu den Maßen: Die Mercedes-Maybach S-Klasse ist in Länge und Radstand um knapp 21 cm größer als die S-Klasse Limousine mit langem Radstand: Sie ist 5,45 m lang, der Radstand beträgt 3,37 m. Für die Passagiere im Fond ist das natürlich prima, diese profitieren aber auch von vielen anderem Komfort. Die Excecutive-Sitze sind serienmäßig und bieten den Passagieren die Möglichkeit, mit Hilfe der Bedieneinheiten in den hinteren Türen von einer senkrechten Arbeits- bis zu einer waagerechten Schlafposition das Sitzkissen, die Wadenauflage und die Lehne separat einzustellen. Optional kann man noch eine Massage-Funktion nach dem Hot-Stone-Prizip bekommen. Das Panorama-Schiebedach kann mit der Magic Sky Control abgedunkelt werden.

VoC 003: Infiniti Q50 2.0t Test / Fahrbericht

Folge 3… Kinder wie die Zeit vergeht! Heute will ich mit euch über meine ganz persönlichen Tops und Flops vom Infinti Q50 sprechen. Fangen wir also an mit den Tops…

Mir gefällt die Optik, die Stoßstange vorne, die Scheinwerfer vorne, die Seitenlinie und sogar das Heck, wenn man mal von den Rückleuchten absieht, die gefallen mir nicht ganz so. Also optisch gesehen finde ich den Q50 wirklich Top.

Er positioniert sich ja gegen die C-Klasse, den 3er BMW oder aber auch den Audi A4. Dementsprechend hoch waren hier auch die Erwartungen in Sachen Design, Haptik und Materialanmutung und ja, ich darf gestehen, auch hier hat der Infiniti Q50 mich nicht wirklich enttäuscht. Der Teufel steckt eher im Detail. Doch dazu gleich mehr. Top finde ich, nach etwas Eingewöhnungszeit, die beiden Displays. Das untere ist anfällig für Fingerabdrücke, das obere lässt sich auch bei starken Sonnenstrahlen sehr gut ablesen. Ich konnte mein iPhone innerhalb von wenigen Sekunden (natürlich nur im Stand) pairen und dann nicht nur meine iTunes Musik abspielen sondern auch Spotify nutzen. Das mag ich, das liebe ich, gut und einfach – so muss es sein. Die Bose Anlage hat ordentlich Wumms.

Tja, und da kommen wir schon zu den Flops. Ich hatte es in der letzten Folge schon gesagt: Mir fehlt bei der Beschleunigung der Kick. Klar! Der Infinti ist eine Limousine, aber die C-Klasse z.B. die nimmt dem Infiniti hier bei der Beschleunigung 0,8 Sekunden ab und ist auch bei der Höchstgeschwindigkeit etwas schneller.

Denke ich an Infiniti, dann denke ich doch auch an die Formel 1 Partnerschaft, an schnelle Fahrzeuge, an dem Spaß der puren Beschleunigung und auch an den gewissen Sound. Den vermisse ich hier auch, die Abgasanlage ist mir zu leise, ich hätte es gerne etwas sonorer und beim Verbrauch kann ich sagen, dass ich den NEFZ-Wert leider nicht erreicht habe, ich lag stets 1-2 Liter drüber.

Ich hatte damals schon im Ausfahrt.TV Video gesagt, dass ich mit der Lenkung nicht so gut klar komme. Ich fühlte mich damals schon nicht so ganz verbunden mit dem Fahrzeug, ja sogar entkoppelt. Mir mangelte es einfach an der Rückmeldung und der Mensch – in dem Fall also ich – ist da wohl ein Gewohnheitstier. Nach knapp 10 Tagen mit dem Infiniti Q50 fällt das definitiv nicht mehr so stark ins Gewicht und man erwischt sich dabei, die Kurven auch mal etwas zügiger zu fahren und freut sich über die direkte Lenkung, jedoch wenn man drauf achtet, dann fehlt die Rückmeldung von der Fahrbahn.


In Sachen Alltagstauglichkeit ist mir aufgefallen, dass der Kofferraum etwas zerklüftet ist. Wir kaufen gerne mit so Plastik-Kisten ein. Davon passen leider nicht drei nebeneinander. Ansonsten ist der Kofferraum aber familientauglich und groß genug. Das gilt auch für das Platzangebot im Innenraum. Aufpassen muss man beim Anschnallen der Kinder, da die Kindersitze oft breiter sein dürften als der vorgesehene Platz. Dann wird es teilweise ganz schön eng für die Finger. Ich habe mir einmal beim anschallen sogar mal den Daumen verdreht, das ist ziemlich schmerzhaft.

Nach knapp 10 Tagen kann ich aber sagen, dass der Infiniti Q50 auffällt. Vermutlich liegt das daran, dass ihn viele gar nicht kennen. Mit den Premiummarken kann man ihn durchaus vergleichen, es sei denn man schaut sich zuerst den Tankdeckel an, der sieht nämlich aus wie ein Bauteil aus den 80er Jahren. Eventuell hat man da bei der Produktion noch ein paar Teile gefunden die unbedingt weg mussten.

Mein Fazit zum Q50 ist trotzdem positiv. Gut verarbeitet, gutes Fahrwerk und definitiv auch geeignet für längere Strecken. Die Sitze sind bequem, das Infotainmentsystem modern und da der Motor ja leise ist kann man bedenkenlos auch die Anlage aufdrehen.

Preislich gesehen startet der Q50 2.0t AT in der Premium-Ausstattung bei einem Basispreis von 39.260 Euro, die Sport-Variante bei 43.790 Euro und damit spielt er nicht nur optisch, sondern auch preislich in der Premium-Liga. Nun stellt sich aber die Frage: Will ich dann wirklich einen Exoten fahren? Die Frage könnt ihr ja mal beantworten.

VoC 002: Infiniti Q50 2.0t Test / Fahrbericht

Im Voice over Cars Video vom Infiniti Q50 2.0t dreht sich heute alles um den Motor, den Klang bzw. die Beschleunigung. Denn da bin ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Aber seht und hört selbst:

Die zahlreichen optionalen Assistenzsysteme arbeiten vorzüglich. Der Totwinkelwarner blinkt, der Lane-Assist korrigiert, wenn möglich, durch einen Lenkeingriff und der Tempomat hält auf Wunsch die Geschwindigkeit vom vorherfahrenden Fahrzeug. Beim Einparken hilft die Rückfahr- bzw. die 360° Kamera. Hier gibt es aber auch wieder Kritik: Die Kameras sind gerade bei Regen oder Schnee ungeschützt und somit nicht gut zu gebrauchen, geschützte Versionen oder Varianten mit Reinigungsfunktion wären da besser und bei einer Premium-Marke sicherlich auch gerne gesehen. Gerne gesehen hätte ich auch ein etwas schärferes Kamerabild, die beiden Touchscreens hätten die bessere Auflösung locker zeigen können.

Genervt war ich von der Sitzheizung, nicht von der Heizleistung, nein die ist super, sondern von der Tatsache, dass die Taste selber nur eine Leucht-LED hat und man vier mal drücken muss um die Sitzheizung wieder auszuschalten. Der Motor? Reicht vollkommen um zügig von A nach B zu kommen und irgendwie gibt es einem auch ein gutes Gefühl zu wissen, dass da vorne unter der Motorhaube ein Mercedes-Benz Motor seine Dienste verrichtet. So ein richtig sportliches Gefühl kommt trotzdem nicht rüber…

Platz hat man vorne und hinten, vier Personen können auch weitere Strecken bequem sitzen, sofern die Größeren vorne und die Kleineren hinten sitzen, denn die Kopffreiheit wird hinten durch die Limousinen-typische Formgebung eingeschränkt. Zwei Kindersitze lassen sich hinten leicht montieren und der Kofferraum bietet mit einem Volumen von 500 Liter ausreichend Platz für den Wochenendeinkauf.

Richtig genervt war ich vom Navigationssystem. Das lässt sich zwar ganz gut einstellen, aber es fehlen bei einigen Straßen die Hausnummern. Muss das im Jahre 2015 wirklich noch sein? Die Sprachsteuerung ist selbsterklärend und man kann auch gut “vorgreifen” in dem man vom Lenkrad aus sich durch das System klickt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit findet man sich sowieso sehr schnell zu Recht mit den beiden Displays, auch wenn auf dem unteren auch recht schnell die Fingerabdrücke dominieren. Gut ablesen lassen sich die Bildschirme, das obere bei starken Sonnenstrahlen sogar noch besser.

Die Bremsen sind ausreichend groß dimensioniert, die Verarbeitung meiner Meinung nach sehr gut und nun kommen wir zu dem Punkt, mit dem ich noch nicht so richtig gut klar komme: Die Lenkung. Die kann ich mir zwar so konfigurieren wie ich es möchte, als was z.B. den Kraftaufwand betrifft den ich zum lenken aufwenden muss, aber ich habe dennoch keine Rückmeldung von der Straße. Mir fehlt das. Was mir aber gefällt ist die Direktheit, da kann dann aber wiederum der Lane-Assist etwas nervig sein, denn wenn der eingreift, wird auch recht “direkt” zurückgelenkt. Hier wäre eine weichere Abstimmung ggf. vom Vorteil.

Puh, ganz schön viel kritisiert, oder? Dabei sollen die Tops und Flops doch erst morgen kommen!

VoC 001: Infiniti Q50 2.0t Test / Fahrbericht

Frohes neues Jahr! Wir starten direkt rein in das neue Jahr und mitgebracht habe ich euch den Infiniti Q50 2.0t. Für mich zwei Premieren: a) ist dieses nachfolgende Video das erste (richtige) Voice over Cars Video und b) hatte ich den Wagen schon einmal. Seit dem ich das kennzeichen-blog betreue kann ich mir Kennzeichen ganz gut merken. Aus dem Grund habe ich auch gar nicht lange dafür gebraucht, dass ich zusammen mit Jan genau das Fahrzeug schon bei der Fahrveranstaltung gefahren bin. Hier gibt es also die Ergebnisse zu den ersten Fahrten: Blogbeitrag bei auto-geil.de / Blogbeitrag auf rad-ab.com / Blogbeitrag im Drive-Blog. Entstanden ist auch etwas Videomaterial. Wie wäre es z.B. mit dieser Ausfahrt.TV Vorstellung?

Ich habe mir das Fahrzeug noch einmal kommen lassen um mich genauer mit der Frage zu beschäftigen, ob mir die Lenkung zusagt oder nicht. Ob ich persönlich mich von der Drive-by-Wire Lenkung entkoppelt fühle, oder nicht. Das klären wir in ein paar Tagen, hier ist also erst einmal die erste Folge von Voice over Cars in der ich euch den Infiniti Q50 2.0t etwas vorstelle:

Weitere Informationen zum Fahrzeug? Gerne: Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt dem 2014 Infiniti Q50 2.0t in 7,2 Sekunden, er entwickelt dabei ein maximales Drehmoment von 350 Nm bei einer Drehzahl von 1250-3500 Umdrehungen pro Minute. Der Vortrieb endet bei 245 km/h. Der direkteinspritzende 2,0-Liter-Turbomotor aus dem Hause Mercedes-Benz leistet 155 kW (211 PS). Der kombinierte Verbrauch liegt bei 6,5 Litern auf 100 km, der CO2-Ausstoß soll durch das Start-Stop-System zusätzlich gesenkt werden, er liegt bei 146 g/km.

Die Limousine schaltet über ein 7-Gang Automatikgetriebe, der Infiniti-Fahrmodus-Wahlschalter lässt einen zwischen den vier Fahrprogrammen Normal, Sport, Snow und Individual wählen.

Die neue direkt-adaptive Lenkung DAS (Direct Adaptive Steering) überträgt die Lenkbefehle nun nicht mehr mechanisch, sondern nur noch über elektronische Signale. Das Lenkrad ist nicht mehr über eine Stange mit dem Lenkgetriebe verbunden, gelenkt wird jetzt über einen Elektromotor. Die Elektronik des Lenkrads vermittelt werden nur noch digitale Impulse an das Lenkgetriebe. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil gefühlt keine direkte Rückmeldung mehr da ist. Man kann aus 96 Einstellungen auswählen, um die Lenkung direkt oder weich einzustellen, ganz so wie man es möchte.

In puncto Sicherheit bietet Infiniti im Q50 serienmäßig eine Rückfahrkamera und eine aktive Spursteuerung, gegen Aufpreis gibt es mehrere Assistenz- und Sicherheitssysteme wie z.B. die Umfänge des optionalen Safety-Shield-Pakets: eine intelligente Geschwindigkeitsregelung mit Abstandsregelung über den gesamten Geschwindigkeitsbereich, einen Spurverlassenswarner mit Spurhalteassistent, ein Toter-Winkel-Warnsystem und Toter-Winkel-Assistent, eine automatische Notbremsung,ein vorausschauendes Auffahrwarnsystem, ein Abstandsregelsystem und eine Heckaufprall-Vermeidung.

Der Wendekreis des Infiniti Q50 liegt bei 11,40 m und das bei einer Breite von 1,82 m (mit Außenspiegeln 2,09 m) und einer Länge von 4,80 m. Die Höhe liegt bei 1,45 m und der Radstand bei 2,85 m. Leer wiegt der Infiniti 1678 kg, zuladen darf man 580 kg, der Kofferraum fasst dafür 500 Liter. Die maximale Anhängelast beträgt 1,5 Tonnen.

Im Innenraum finden sich elektrisch verstellbare und dreistufig beheizbare Sitze, das elektrisch verstellbare Multifunktionslenkrad, eine Zwei-Zonen-Klimaregelung und eine Spracherkennung für die Auswahl von Musiktitel, Reisezielen oder Kontakten aus dem Telefonbuch.

Im Bereich Infotainment gibt es im Luxus-Japaner zwei Touchscreens, über die sowohl diverse Apps und soziale Netzwerke als auch die Fahrzeugsysteme wie beispielsweise die Klimaanlage gesteuert werden. Dank des Infiniti InTouch-Systems kann man im Q50 auch das Smartphone nutzen und die Kontakte, E-Mails und einige Ihrer Apps auch am Steuer nutzen. Optional bekommt man im Multimedia-Paket ein Navigationssystem und ein Bose-Audiosystem mit 14 Lautsprechern.

Den Infiniti Q50 2.0t Premium kann man zu einem Basispreis von 39.260 Euro bekommen, die Sport-Ausstattung startet bei 43.790 Euro. Die Aufpreisliste lässt natürlich noch Luft nach oben, wenn man Assistenzsysteme (nur im Paket) oder ein elektrisches Glasschiebedach dazunimmt, welches in unserem Modell auch verbaut war.