Video: 2016 Mercedes-Benz SL / Mercedes-AMG SL 63

Der SL ist tot, lang lebe der SL. So oder so ähnlich könnte man das Facelift des Mercedes-Benz SL betiteln. Der Luxus-Roadster ist sich seit Generationen sehr ähnlich geblieben und verkörpert die Tugenden der Marke mit dem Stern, wie fast kein zweites Modell. Wir beleuchten die Details des Stuttgarter Cabriolets.

Vier Jahre Bauzeit hat die aktuelle Modellgeneration bereits auf dem Buckel. Wenn man von einer gewohnten Bauzeit von etwa sieben Jahren ausgeht, ist die „MoPf“ beinahe schon überfällig. Das Facelift wird bei den Stuttgartern üblicherweise als Modellpflege – also kurz „MoPf“ – bezeichnet. Für die neueste Verjüngungskur haben die Schwaben dem großen Cabriolet eine neue Frontpartie spendiert, die über den von anderen Modellen bekannten „Diamantgrill“ verfügt. Hinzu gesellen sich Voll-LED-Scheinwerfer, die serienmäßig mit an Bord sind. So ausgerüstet, wirkt der Mercedes-Benz SL sehr zeitgemäß und eigenständig, signalisiert aber dennoch die gewollte Familienzugehörigkeit. Ähnlichkeiten zu bekannten Mercedes-Benz-Modellen sind dabei gewollt: Der neue SL wirkt dem AMG GT wie aus dem Gesicht geschnitten. Blickt man in die Vergangenheit, zeigt vor allem der Grill die Verwandtschaft zur Legende, dem 300SL.

Neben diesen Design-Änderungen am Bug des Stuttgarters, wurden natürlich auch die anderen Partien aufgefrischt. Die Seitenlinie wirkt nun dynamischer und wurde mit vergrößerten Lufteinlässen versehen. Hinzu gesellen sich die gewohnten, klassischen Proportionen: lange Motorhaube, knackiges Heck –ein typischer Roadster. 
Andererseits entspricht das Naturell des Mercedes-Benz SL in keiner Weise den Tugenden eines Roadsters: Knackig, sportlich, leicht. Das „MoPf“-Modell verkörpert auch weiterhin den Komfort, Luxus und die Lässigkeit eines modernen SL und hat nichts mit den harten Fahrwerken, zugigen Verdecken und der spartanischen Askese früherer, namensgebender Roadster zu tun.

Mercedes-Benz SL, R 231, 2015

Zurück zur Optik: Am Heck tat sich wenig, hier spricht auch die neueste Variante die Designsprache, die mit der Modellgeneration 2001 eingeführt wurde. Zwar wurden die Rückleuchten nun gänzlich rot gefärbt, die Auspuffrohre und ein Diffusor integriert und die Spurweite vergrößert, doch die Veränderungen wirken überaus dezent.
Auch im Innenraum des Mercedes-Benz SL finden sich nur wenige Updates. Neben neu designten Instrumenten und der farblich justierbaren Ambientebeleuchtung, die man bereits aus der S-Klasse kennt, blieb alles unangetastet. Das heißt aber auch, dass die Qualität weiterhin auf höchstem Niveau rangiert.

Mercedes-Benz SL, R 231, 2015

Auf Seiten der Sicherheitstechnik darf natürlich auch der SL nicht schwächeln: Safety first lautet das Motto. Aus diesem Grund kommt der offene Schwabe mit einer Vielzahl an Assistenten zum Käufer. So kann man beispielsweise das Fahrassistenzpaket Plus ordern, das neben den bekannten Abstandsregler auch eine Spurhaltefunktion beinhaltet, die über eine Stereokamera verfügt. Außerdem mit dabei: Pre-Safe, ein Toter-Winkel-Warner und ein Fußgängerassistent. Wie eingangs erwähnt, steht das Voll-LED-Licht serienmäßig bereit und hält zusätzlich das Intelligent Light System parat. Damit passt sich der Lichtkegel des Abblend- und Fernlichts permanent der erforderlichen Situation an und kann beispielsweise entgegenkommende Verkehrsteilnehmer ausblenden. Im Fall eines Unfalls können sich die Passagiere auf ein Notrufsystem verlassen – es funktioniert mit einer integrierten SIM-Karte.

Aber genug zur Technik: Was beim Mercedes-Benz SL fasziniert, ist das Vergnügen beim Offenfahren. So kann das Variodach nun bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 40 Stundenkilometern geöffnet werden und gibt den Insassen so die Chance, jederzeit Frischluft genießen zu können. Ein weiteres Highlight ist die Magic Vision Control. Dieser exklusive Name beschreibt nichts anderes als ein Wisch-Wasch-System, das verhindert, dass die Passagiere beim Scheibenwaschen besprenkelt werden. Das Wischwasser wird einfach direkt vor den Scheibenwischern aufgesprüht und verhindert so das Eindringen in den Innenraum.

Einzug in die aktuelle Generation halten auf Wunsch auch Apples CarPlay und Fernsteuerungsdienste, die vom Smartphone aus gesteuert werden können. So kann etwa das Fernentriegeln oder Orten des Fahrzeugs vorgenommen werden. Besonders viel Spaß haben audiophile Naturen im SL: Wird das Smartphone oder ein sonstiges Medium mit dem Roadster gekoppelt, darf man in den optionalen Genuss eines High End Soundsystems von Bang & Olufsen kommen. Die Systemleistung beziffert sich dank der zwölf Lautsprecher auf 900 sagenhafte Watt. Was mir hier fehlt zum Glücklich-sein? Apple-Carplay und Co, aber das steht auf einem anderen Blatt Papier, bzw. auf einem anderen Stern.

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Um zum Sound- ebenfalls einen optimalen Fahrgenuss zu ermöglichen, kann man den Mercedes-Benz SL mit einer neuen Active Body Control ausrüsten, die über eine Kurvenneigefunktion verfügt. Dieses System soll dem Komfort dienen, indem es versucht die Querbeschleunigung zu reduzieren.

Damit es aber standesgemäß voran geht, sind unter der Haube des Stuttgarter Luxus-Cabrios stets leistungsstarke Aggregate installiert. Los geht es mit einem Sechszylinder mit 367PS im SL400. Eine Leistungsstufe darüber bietet der SL500 455 Pferdestärken aus einem 4,7-Liter-Achtzylinder, der bärige 700 Newtonmeter auf die Pneus loslässt. Stärker sind nur die AMG-Varianten. Der SL63 AMG bietet 585 PS aus 5,5 Litern Hubraum und generiert dabei 900Nm, während der zwölfzylindrige SL65 AMG sogar 630PS bereitstellt und auf 1000Nm gedrosselt ist – dieser Motor könnte mehr, wenn er nur dürfte. Aber damit würde er das Getriebe und die Hinterräder restlos überfordern.

Mercedes-AMG SL, R 231, 2015

Allen Modellen gemein ist die Abriegelung bei 250km/h Höchstgeschwindigkeit. Optional können die AMG-Varianten mit 300km/h Topspeed aufwarten. 
Zu den Preisen hält man sich aus Stuttgart noch bedeckt. Aber es war noch nie ein günstiges Vergnügen, mit einem Luxus-Roadster aus dem Haus Mercedes-Benz unterwegs zu sein. Vor allem, wenn er so ausgereift ist, wie die aktuelle Generation.

Quelle/Fotos: Mercedes-Benz

Video: Mercedes-AMG C63 S Coupé

Unter der Aluminium-Haube vom 2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé findet man z.B. den 4,0 Liter V8 Biturbo Motor mit einer Leistung von 510 PS (375 kw) und einem maximalen Drehmoment von 700 Nm welches zwischen 1.750 und 4.500 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der 2016 Mercedes-AMG C 63 S Coupé innerhalb von 3,9 Sekunden! Der Vortrieb endet bei 250 km/h und wer mag kann da noch eine Schüppe drauflegen, dann endet der Fahrspaß hinterm Frontscheibenglas erst bei Tempo 290!

Mercedes-Benz gibt den kombinierten NEFZ-Verbrauch mit 8,6 Liter auf 100 km an, tja – was soll ich dazu sagen? Könnte ich nicht schaffen, da bin ich mir ziemlich sicher, hier ist das Voice over Cars Video. Zum Mercedes-AMG C63 S Coupé Fahrbericht verweise ich auf rad-ab.com, wenn ihr mehr technische Informationen haben wollt: klicken!

Hier ist das Voice over Cars Video, dieses mal sogar mit einem Star-Gast, denn am Ende seht ihr mich noch “kurz” im Dialog mit Bjoern. Seinen Fahrbericht gibt es im mein-auto-blog.de 

Let´s talk about: Elektromobilität

Zusammen mit Daniel Bönnighausen (autophorie.de, saving-volt.de, elektro-blogger) habe ich mich den Col de Torini hoch und wieder runter bewegt. Angetrieben von einem neuen Nissan Leaf (30 kWh Version) haben wir uns angeregt über das Thema Elektromobilität unterhalten. Der Startschuss für eine weitere Reihe bei Voice over Cars: “Let´s talk about…” und heute sprechen wir über das Thema Elektromobilität und ganz nebenbei erfahrt ihr auch noch was über den neuen Nissan Leaf:

2015 VW Passat Alltrack Fahrbericht / Test / Video

Der 2015 VW Passat Alltrack Fahrbericht. Kurzfazit: Fährt sich wie ein VW Passat, Verarbeitung und Haptik hervorragend, ich bräuchte die 2,75 cm mehr Bodenfreiheit vermutlich nicht, kann aber durchaus die Käufer von dem VW Passat Alltrack verstehen. Das Beste aus zwei Welten, Platz ohne Ende (Kombi) und SUV Tugenden (Allrad, leicht robustere Optik und vor allem Unterfahrschutz.

Aus Kunststoff. 5 kg schwer, schützt Motor und umliegende Aggregate) – wer also häufiger Anhänger zieht, sich auch mal auf einen Feld- bzw. Forstweg trauen muss, der wird mit dem VW Passat Alltrack seine Freude haben, denn den gibt es nur mit den vier stärksten Antrieben aus der Familie. Die Leistungsrange liegt zwischen 150 und 240 PS, da dürfte also für jeden etwas dabei sein.

Mein Highlight: Die Kombination aus Infotainmentsystem und Active Info Display (in Verbindung mit Apple Car Play) – hat zwar nichts mit dem Offroad-Style zu tun, aber ich fahre vermutlich genauso häufig im Gelände wie die Soccer-Mums mit ihren Geländefahrzeugen. Gefahren bin ich den 150er und den 190er Diesel, da ich den ganz großen schon kenne würde ich zum 190 PS Diesel greifen. Serienmäßig kommt der mit dem 6-Gang DSG und ist was die Leistung betrifft die goldene Mitte. Ich hatte Vorurteile, die wurden entkräftet. Gutes Auto, aber kein Volkswagen, denn den muss man sich erst einmal leisten können.

VW Passat Alltrack Video:

Weitere Informationen zu dem Fahrzeug gibt es z.B. auf rad-ab.com

2015 BMW M3, BMW X1, BMW 7er und mehr… IAA 2015 Preview (BMW Stand)

BMW zeigt auf der 66. IAA 2015 also den 7er BMW. Das war klar, klar war auch, dass der BMW X1 noch mal seine Publikumspremiere feiern wird und das es neben dem BMW i3 und dem BMW i8 kein weiteres reines Elektrofahrzeug zur IAA kommt. Wobei, Hybrid-Modelle wird es geben und einen richtigen Knaller. Denn während Audi den Audi S4 präsentiert und Mercedes-Benz den C63 als Coupé – kommt BMW mit dem neuen BMW M3, wobei – unter uns? Was soll denn da kommen? Ein Facelift? Die neuen Scheinwerfer? Mehr Leistung erwarte ich ehrlich gesagt nicht, aber lassen wir uns überraschen:

Weitere Informationen gefällig? Den BMW X1 (xDrive 25d F48) könnt ihr euch schon in dem Video der Ausfahrt.TV Kollegen ansehen:

Das gilt auch für den neuen BMW 3er als 340i (F30):

2015 Audi S4 / 2015 Audi S8 plus – IAA 2015 Preview

In ein paar Wochen startet die IAA 2015, bis dahin vergehen gefühlt nur noch ein paar Sekunden und bei Audi drückt man auch mächtig auf das Gaspedal. Wie wäre es mit dem neuen Audi S8 plus? Bis zu 305 km/h schnell und innerhalb von wenigen Sekunden bereits bei Tempo 100? Was Audi sonst noch so auf der IAA 2015 zeigt bzw. zeigen könnte, das schildere ich euch im nachfolgenden Video:

Weitere Informationen zum Audi S8 plus gibt es z.B. auf rad-ab.com, im Drive-Blog und auf mobilegeeks.de