Eine Million Porsche 911 – besser als eine Million Dislikes bei Bibi, oder? Voice over Cars News!

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Der Elfer im Lieblingsgrün von Wolfgang Porsche, zahlreiche Schriftzüge aus Gold, aber bevor ihr nun das Scheckbuch zückt: Es ist und bleibt ein Einzelstück fürs Museum – es ist kein Sondermodell geplant.
Seit fast 54 Jahren ist der Elfer das Herzstück der Marke Porsche und Keimzelle des heutigen Erfolges. Kaum ein anderes Automobil auf der Welt kann auf eine so lange Tradition sowie Kontinuität zurückblicken und hat mehr Rennsiege geholt. Seit jeher in Zuffenhausen gefertigt, setzt jede Generation neue Maßstäbe für Fahrdynamik, Effizienz und Alltagstauglichkeit.

Dennoch, der einmillionste 911 ist und bleibt ein Einzelstück. Gebaut im Stammwerk und aufwendig veredelt durch Porsche Exclusive. Das Sportwagen-Modell basiert auf dem Elfer Carrera S mit leistungsgesteigertem 331 kW starken-Boxermotor und Siebengang-Schaltgetriebe.
Lackiert in der Farbe Irischgrün und individuell ausgestattet mit Ledersitzen, deren Mittelbahnen das original Pepitamuster von 1964 tragen, erinnert der Solitär an den ersten Dienst-911 von Ferry Porsche. Der Firmengründer ließ damals eines der ersten Serienfahrzeuge mit der Fahrgestellnummer 300.003 in seiner Lieblingsfarbe Grün lackieren, das er am 19. Oktober 1964 übernahm. Im Modelljahr 1965 wurde das Irischgrün schließlich als neue Lackfarbe ins Farbprogramm aufgenommen und ist bis heute bei Porsche als Individualfarbe bestellbar.
Die handgearbeiteten Sitzbezüge des Jubiläumsfahrzeugs bleiben ebenso wie zahlreiche weitere Details ausschließlich dem Einzelstück vorbehalten. So begrüßt das Kombiinstrument den Fahrer, bzw. zukünftig den Museumsbesucher, mit dem 1.000.000 911-Schriftzug. Ziffern und Beleuchtung schimmern in Grün. Die Rahmen der Rundinstrumente sind wie im Vorbild von 1964 silbern veredelt. Passend dazu ist auch die Sport Chrono-Uhr silbern eingefasst. Das Sportlenkrad mit Porsche-Wappen von 1964 auf der Nabe ist eine Einzelanfertigung. Der handgearbeitete Mahagonikranz erinnert an die Holzlenkräder, die in den 1960er Jahren noch als Muss bei Sportwagen galten. Das Wappen auf der Fronthaube, ebenfalls im historischen Design stellt äußerlich den Bezug zum Ur-911 her. Die Radnabendeckel tragen die Kennzeichnung “911”. Der PORSCHE-Schriftzug auf den schwarz lackierten Bremssätteln ist in weiß gehalten, auf dem Heckdeckel in Gold. Plaketten mit dem 1.000.000-Logo außen auf der B-Säule und innen auf der Zierleiste der Armaturentafel weisen auf den Sonderstatus des Jubiläumsmodells hin.
Herzstück des 911 Carrera S ist ein Drei-Liter-Boxermotor mit Turboaufladung. Durch Einbau des Leistungskits erreicht die Maschine jetzt 331 kW (450 PS). Das Paket umfasst unter anderem größere Abgasturbolader, das Sport Chrono-Paket einschließlich dynamische Motorlager, eine modifizierte Bremsenkühlung und die Sportabgasanlage mit zwei zentriert angeordneten Endrohren in eigenständigem Design. Damit beschleunigt der 911 Carrera S in 4,1 Sekunden von Null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 312 km/h. Eigentlich viel zu schade fürs Museum, oder?

Weitere Informationen findet ihr z.B. auf meinem Automobil-Blog unter http://www.rad-ab.com – Über Kommentare, Likes und Abos freue ich mich natürlich und auch gerne über eure Wünsche. Haut in die Tasten, bis zum nächsten Video, euer Jens.

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