FIAT Panda City Cross Fahrbericht Test Review Preis Leistung Verbrauch Kaufberatung Voice over Cars

Heute fahren wir mal den FIAT Panda City Cross! Nehmen wir nun also mal an, alle äußerlichen Bedingungen stimmen: Straße trocken, Reifen sauber, Fahrbahn gerade, Temperatur im Keller – dann beschleunigt man innerhalb von 14,8 Sekunden, wenn man sich auch schnell genug durch das 5-Gang-Getriebe rührt, auf Tempo 100 km/h! Legt man es dann darauf an und hat ausreichend Zeit mitgebracht, dann schafft man auch eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 155 km/h. Ein Panda-Bär schafft übrigens temporär ca. 30 km/h.

Wer sich nun wirklich mit dem Panda auf die Langstrecke traut, der wird schalten! 5. Gang, 4. Gang. 3. Gang – über den Berg / die Kuppe und wieder hoch schalten. Wer auf der Autobahn die Höchstgeschwindigkeit hält, der wird den 37 Liter fassenden Tank schnell leeren. Ansonsten schafft man Verbrauchswerte von um die 6 Liter und somit Reichweiten von fast 600 Kilometer. Also realistisch sind eher 450-500 – aber die kann man mit einer Tankfüllung wirklich schaffen.

Der NEFZ-Verbrauch wird übrigens mit 5,7 Liter angegeben und der CO2-Ausstoß mit 131.

Werfen wir noch schnell einen Blick in den Kofferraum.
Wir haben hier, wie bei jedem anderen Kleinstfahrzeug auch, eine hohe Ladekante. Dahinter versteckt sich dann ein Kofferraumvolumen von 225 Liter. Zwei Getränkekisten oder ein Klappkorb und zwei Tragetaschen sind kein Problem. Legt man die Rücksitzlehnen um, welches im Verhältnis 60:40 möglich ist, dann vergrößert sich der Stauraum auf 870 Liter! Da müsst ihr aber auch unbedingt immer auf die Zuladung achten.

Leer wiegt der Fiat Panda Cross übrigens 1075 kg! Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 1455 kg und nun stellen wir wieder keine mathematische Gleichung auf, denn die Zuladung liegt bei diesem Modell bei 380 kg. Die Dachlast wird mit 55 kg angegeben und eine Anhängerkupplung ist hier glaube ich gar nicht vorgesehen. Die Stützlast würde aber bei 60 kg liegen und bis zu 800 kg Anhänger könnte man dann ziehen.

Jetzt wird es aber Zeit für den Fahreindruck oder, zunächst ein paar Worte über die hier verbaute Technik. Wir haben an der Vorderachse ganz klassische MacPherson Federbeine. An der Hinterachse eine Verbundlenker-Achse. Bei der Lenkung ist es eine Servo-Zahnstangenlenkung, vorne Bremsscheiben, hinten Trommeln und vorne unter der Motorhaube ein 4-Zylinder mit 69 PS!

Was erwarten wir denn? Ein Rennwagen? Natürlich nicht! Ein langstreckentaugliches Auto? Auch nicht! Ein City-Flitzer! Genau das! Und den Job macht er auch gut! In der Stadt von A nach B! Schnell mal hier rein und wieder raus! Einparken ist ein Kinderspiel, vor allem weil man die Abmessungen sehr gut abschätzen kann. Die Lenkung ist leichtgängig, die Rückmeldung ist eher so ein Griff ins Sofakissen und das Fahrwerk poltert auch zwischendurch mal die Symphonie der Schlaglochvernichtung. Bewährte, günstige Technik – die vor allem im Unterhalt keine bösen Überraschungen beherbergen dürfte. Auto lenkt, Bremse bremst und wenn ich mich so durch das 5-Gänge Menü schalte, dann fehlt mir zwischendurch a) etwas Leistung und b) ein 6. Gang – denn er ist dann schon etwas laut zwischendurch. Aber in der Stadt ist mir das vollkommen egal. In der Stadt fällt auch nicht auf, dass die Lampen da vorne eher Funzeln sind. Kein Witz! Ich bin ausgestiegen und habe nachgesehen ob die kaputt sind. Gut, es mag sein, dass meine Augen von den LED-Scheinwerfern der letzten Testwagen einfach verwöhnt waren, aber gerade bei der Kombination: Nässe & Dunkelheit konnte der Panda hier nicht punkten was die Ausleuchtung betrifft.

Reden wir noch schnell über die Preise! Los geht es mit dem aktuellen Panda ab 10.990 Euro! Mit dem Motor, der City-Cross Ausstattung usw. geht es los ab 13.040 Euro und unser Testwagen hier liegt fast bei 16.000 Euro! Listenpreis! Auf dem freien Markt gibt es das alles immer etwas günstiger.

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