VoC 006: CES 2015 Startschuss für den BMW ConnectedDrive Shop

Auf der CES 2015 startet BMW auch den ConnectedDrive Store. Die Vernetzung von Fahrer, Fahrzeug und Umwelt soll bei BMW noch einfacher, individueller und flexibler werden.

Das umfangreiche Angebot an digitalen Diensten und Services, das unter BMW ConnectedDrive zusammengefasst ist, kann mit dem BMW ConnectedDrive Store per Internet über den heimischen Rechner oder aus dem Fahrzeug heraus gebucht und aktualisiert werden. Die Dienste stehen jeweils bereits wenige Minuten später im Fahrzeug zur Verfügung. BMW ist der einzige Premium-Hersteller, der diesen komfortablen Weg zur Nutzung des Angebots onlinebasierter Dienste anbietet. Nach der erfolgreichen Markteinführung des BMW ConnectedDrive Stores in Belgien, Luxemburg im Frühsommer und Deutschland im Oktober letzten Jahres ist er ab Frühjahr 2015 auch in den USA verfügbar und es wird doch wahrlich mal Zeit über die Vorteile zu sprechen, denn man kauft sich nun nicht mehr die Katze im Sack bzw. muss immer alles bezahlen, auch wenn man nur wenige Dienste nutzen möchte. Bei dem von BMW angebotenen System, kauft man bzw. bucht man die Dienste nur dann, wenn man sie wirklich benötigt. Das geht so einfach wie Apps installieren auf dem Smartphone / Tablet.

Im Fahrzeug selbst funktioniert das übrigens auch, dort gibt es einen App-Store und man kann die Dienste buchen – optional auch mit flexiblen Laufzeiten. Das macht sich übrigens auch für Gebrauchtwagen-Käufer bezahlt, denn wenn der Vorgänger ein bevorzugten Dienst nicht gebucht hatte, kann man nun einfach nachlegen. Die festverbaute SIM-Karte ist in dem Fall Basis für diese Serviceleistung und nach der Einführung in Belgien, Luxemburg und Deutschland startet der BMW Connected Drive Store nun auch in den USA.

Was gibt es dort z.B. für Apps? Die Real Time Traffic Information Anwendung z.B. liefert Echtzeit-Daten der Verkehrlage und wenn man dann doch mal im Stau steht, kann man mit dem Internet-Service auch im Netz surfen. Während der Fahrt kann man das Online Entertainment genießen. Einfach einen Account bei AUPEO! oder Napster eröffnen (ich warte noch auf Spotify) und schon spielt die Musik – Netzabdeckung vorraus gesetzt. Schöne neue Welt? Sagt ihr es mir…

Voc 005: CES 2015: BMW baut K.I.T.T.!?

BMW zeigt auf der CES 2015 wie, durch die Verwendung von neuen Sensoren, das komplett kollisionsfreie und vollautomatische Fahren möglich sein soll:

Vollautomatisch bedeutet in dem Fall auch komplett ohne Fahrer und dafür sieht man durchaus auch einen Anwendungsfall: Das Einparken im Parkhaus!

Nehmen wir mal an, ihr hättet einen BMW i3 (denn das ist das aktuelle Forschungsfahrzeug von BMW zu dem Thema). Dann könntet ihr dank vier Laserscannern die Umgebung abscannen lassen. Fährt man selbst, würde das Fahrzeug auf Grund der 360° Kollisionsvermeidung den drohenden Impact erkennen und das Fahrzeug abbremsen.

Doch es geht auch ohne Fahrer. Der “Remote Valet Parking Assistant” könnte in der Zukunft die Mitarbeter vom Valet Parking (so nennt man den Service wenn die Fahrzeuge für einen eingeparkt werden) arbeitslos machen. Denn kombiniert mit den Informationen vom Laserscanner und einem – nun wird es komplizierter – digitalen Lageplan eines Gebäudes – und dieses Gebäude könnte ein Parkhaus sein – könnte das Fahrzeug automatisch und vollautonom einparken. Aktiviert wird das einfach per Smartwatch, Smartphone wie auch immer… klingt gut, oder?

Beim Einparkvorgang soll der vollautomatisierte Remote Valet Parking Assistant nicht nur die baulichen Gegebenheiten des Parkhauses, sondern auch unerwartete Gegenstände erkennen. Das könnten z.B. falsch abgestellte Fahrzeuge sein, die laut “Lageplan” dort nicht stehen dürften. Ist das Fahrzeug auf dem Stellplatz angekommen, schließt es sich ab und wartet auf den Befehl vom Besitzer.

Man dürfte sich wie Michael Knight aus der Serie Knight Rider, die älteren von euch werden sich erinnern, fühlen wenn man dann mit seiner Smart-Watch sein Auto ruft. “Kitt komm schnell… wo bleibst du Kumpel?”

Warum braucht BMW den Lageplan? Nun, im Parkhaus nützen die GPS Signale wenig, denn die sind in einem Parkhaus einfach viel zu ungenau, wenn überhaupt vorhanden. Da die komplette Technik im Fahrzeug verbaut ist, müssen die Parkhäuser nicht umgerüstet werden. Das einzige was man braucht, sind die digtalen Lagepläne und eine Erlaubnis um diese Technik auch einsetzen zu dürfen… Was bleibt? Bei mir bleibt die Frage, wer für Fehler haftet und was passiert, wenn Kitt sich mal verfranst, verfährt bzw. einen Unfall baut (an dem Kitt ja selber gar nicht Schuld sein muss…)