VoC 002: Infiniti Q50 2.0t Test / Fahrbericht

Im Voice over Cars Video vom Infiniti Q50 2.0t dreht sich heute alles um den Motor, den Klang bzw. die Beschleunigung. Denn da bin ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Aber seht und hört selbst:

Die zahlreichen optionalen Assistenzsysteme arbeiten vorzüglich. Der Totwinkelwarner blinkt, der Lane-Assist korrigiert, wenn möglich, durch einen Lenkeingriff und der Tempomat hält auf Wunsch die Geschwindigkeit vom vorherfahrenden Fahrzeug. Beim Einparken hilft die Rückfahr- bzw. die 360° Kamera. Hier gibt es aber auch wieder Kritik: Die Kameras sind gerade bei Regen oder Schnee ungeschützt und somit nicht gut zu gebrauchen, geschützte Versionen oder Varianten mit Reinigungsfunktion wären da besser und bei einer Premium-Marke sicherlich auch gerne gesehen. Gerne gesehen hätte ich auch ein etwas schärferes Kamerabild, die beiden Touchscreens hätten die bessere Auflösung locker zeigen können.

Genervt war ich von der Sitzheizung, nicht von der Heizleistung, nein die ist super, sondern von der Tatsache, dass die Taste selber nur eine Leucht-LED hat und man vier mal drücken muss um die Sitzheizung wieder auszuschalten. Der Motor? Reicht vollkommen um zügig von A nach B zu kommen und irgendwie gibt es einem auch ein gutes Gefühl zu wissen, dass da vorne unter der Motorhaube ein Mercedes-Benz Motor seine Dienste verrichtet. So ein richtig sportliches Gefühl kommt trotzdem nicht rüber…

Platz hat man vorne und hinten, vier Personen können auch weitere Strecken bequem sitzen, sofern die Größeren vorne und die Kleineren hinten sitzen, denn die Kopffreiheit wird hinten durch die Limousinen-typische Formgebung eingeschränkt. Zwei Kindersitze lassen sich hinten leicht montieren und der Kofferraum bietet mit einem Volumen von 500 Liter ausreichend Platz für den Wochenendeinkauf.

Richtig genervt war ich vom Navigationssystem. Das lässt sich zwar ganz gut einstellen, aber es fehlen bei einigen Straßen die Hausnummern. Muss das im Jahre 2015 wirklich noch sein? Die Sprachsteuerung ist selbsterklärend und man kann auch gut “vorgreifen” in dem man vom Lenkrad aus sich durch das System klickt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit findet man sich sowieso sehr schnell zu Recht mit den beiden Displays, auch wenn auf dem unteren auch recht schnell die Fingerabdrücke dominieren. Gut ablesen lassen sich die Bildschirme, das obere bei starken Sonnenstrahlen sogar noch besser.

Die Bremsen sind ausreichend groß dimensioniert, die Verarbeitung meiner Meinung nach sehr gut und nun kommen wir zu dem Punkt, mit dem ich noch nicht so richtig gut klar komme: Die Lenkung. Die kann ich mir zwar so konfigurieren wie ich es möchte, als was z.B. den Kraftaufwand betrifft den ich zum lenken aufwenden muss, aber ich habe dennoch keine Rückmeldung von der Straße. Mir fehlt das. Was mir aber gefällt ist die Direktheit, da kann dann aber wiederum der Lane-Assist etwas nervig sein, denn wenn der eingreift, wird auch recht “direkt” zurückgelenkt. Hier wäre eine weichere Abstimmung ggf. vom Vorteil.

Puh, ganz schön viel kritisiert, oder? Dabei sollen die Tops und Flops doch erst morgen kommen!

2 Gedanken zu „VoC 002: Infiniti Q50 2.0t Test / Fahrbericht“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.