Voc 005: CES 2015: BMW baut K.I.T.T.!?

BMW zeigt auf der CES 2015 wie, durch die Verwendung von neuen Sensoren, das komplett kollisionsfreie und vollautomatische Fahren möglich sein soll:

Vollautomatisch bedeutet in dem Fall auch komplett ohne Fahrer und dafür sieht man durchaus auch einen Anwendungsfall: Das Einparken im Parkhaus!

Nehmen wir mal an, ihr hättet einen BMW i3 (denn das ist das aktuelle Forschungsfahrzeug von BMW zu dem Thema). Dann könntet ihr dank vier Laserscannern die Umgebung abscannen lassen. Fährt man selbst, würde das Fahrzeug auf Grund der 360° Kollisionsvermeidung den drohenden Impact erkennen und das Fahrzeug abbremsen.

Doch es geht auch ohne Fahrer. Der “Remote Valet Parking Assistant” könnte in der Zukunft die Mitarbeter vom Valet Parking (so nennt man den Service wenn die Fahrzeuge für einen eingeparkt werden) arbeitslos machen. Denn kombiniert mit den Informationen vom Laserscanner und einem – nun wird es komplizierter – digitalen Lageplan eines Gebäudes – und dieses Gebäude könnte ein Parkhaus sein – könnte das Fahrzeug automatisch und vollautonom einparken. Aktiviert wird das einfach per Smartwatch, Smartphone wie auch immer… klingt gut, oder?

Beim Einparkvorgang soll der vollautomatisierte Remote Valet Parking Assistant nicht nur die baulichen Gegebenheiten des Parkhauses, sondern auch unerwartete Gegenstände erkennen. Das könnten z.B. falsch abgestellte Fahrzeuge sein, die laut “Lageplan” dort nicht stehen dürften. Ist das Fahrzeug auf dem Stellplatz angekommen, schließt es sich ab und wartet auf den Befehl vom Besitzer.

Man dürfte sich wie Michael Knight aus der Serie Knight Rider, die älteren von euch werden sich erinnern, fühlen wenn man dann mit seiner Smart-Watch sein Auto ruft. “Kitt komm schnell… wo bleibst du Kumpel?”

Warum braucht BMW den Lageplan? Nun, im Parkhaus nützen die GPS Signale wenig, denn die sind in einem Parkhaus einfach viel zu ungenau, wenn überhaupt vorhanden. Da die komplette Technik im Fahrzeug verbaut ist, müssen die Parkhäuser nicht umgerüstet werden. Das einzige was man braucht, sind die digtalen Lagepläne und eine Erlaubnis um diese Technik auch einsetzen zu dürfen… Was bleibt? Bei mir bleibt die Frage, wer für Fehler haftet und was passiert, wenn Kitt sich mal verfranst, verfährt bzw. einen Unfall baut (an dem Kitt ja selber gar nicht Schuld sein muss…)

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