Zuschauerfrage: Wollt ihr ein Skoda Karoq Cabrio also einen Skoda Sunroq?

Ich bin ja ein alter Sack, geboren Ende der 70er Jahre wechselte ich nach der Schullaufbahn ohne Wechselprämie zu einem Autohändler und machte dort die Ausbildung zum KFZ-Mechaniker. Sprich ich hab Schweißen gelernt, weiß wie man Teile tauscht und auf Fehlersuche geht. Zugegeben hatte ich schon damals keine Lust mehr auf den Job und hab mich ins Ersatzteillager verpisst. Das war gut damals, denn so hatte ich meinen späteren Chef kennengelernt bei dem ich dann elf Jahre lang angestellt war – übrigens im Vertrieb von Autoteilen – aber ich schweife ab. Was ich sagen wollte: Wir durften damals nicht so coole Sachen machen wie die Mädels und Jungs von der Skoda Berufschule in Mlada Boleslav in Tschechien und ich bin da schon etwas neidisch drauf. Die allerdings können stolz sein.

Seit 2014 entwickeln die Auszubildenden der ŠKODA Berufsschule in Mladá Boleslav jedes Jahr ein Concept Car. Den Anfang machte eine zweisitzige Version des ŠKODA CITIGO, 2015 folgte ein Pick-up des ŠKODA FABIA. Im Folgejahr entstand eine Coupé-Version des ŠKODA RAPID SPACEBACK, 2017 ein Elektro-Buggy auf Basis des ŠKODA CITIGO und nun wurde es Zeit für ein Cabrio!

Rund acht Monate lang haben die 23 Auszubildenden im Alter zwischen 17 und 20 Jahren aus sieben verschiedenen Berufszweigen am ŠKODA SUNROQ gearbeitet. Unterstützt wurden die Auszubildenden dabei neben ihren Ausbildern auch von Fachleuten aus den Unternehmensbereichen Technische Entwicklung, Design und Produktion.

Im ersten Schritt wurde bei der Konstruktion des ŠKODA SUNROQ das feste Dach entfernt und die Karosserie verstärkt. In diesem Zusammenhang mussten alle vier Seitentüren angepasst und eine komplett neue Heckklappe gebaut werden. FUN Fact: Im Vergleich zum Kofferraumvolumen von 521 Litern im Serienmodell ŠKODA KAROQ weist der ŠKODA SUNROQ dadurch einen noch größeren Kofferraum auf, das mag aber auch daran liegen, dass hier noch kein Stoffdach verbaut wurde.

Darüber hinaus wurden neue Türverkleidungen entworfen, die A-Säule modifiziert und die B- Säule komplett entfernt, wodurch auch eine neue Führung der Sicherheitsgurte direkt durch die Vordersitze nötig wurde. Modifizierte Front- und Heckstoßfänger rundeten die Änderungen an der Karosserie ab. Der Radstand von 2,63 Meter blieb unverändert, ebenso die Länge von 4,38 Meter und die Breite von 1,81 Meter.

Die Lackierung in Velvet Rot verleiht dem ŠKODA SUNROQ einen selbstbewussten Auftritt, die Innenraumgestaltung mit einer Kombination aus weißem und rotem Leder passt perfekt zu einem Cabrio und sorgt für ein stimmiges Gesamt-Farbkonzept. Großen Wert legten die Auszubildenden auf kleine Details, wobei sie sich in erster Linie dem Thema Licht widmeten. LEDs hinterleuchten die Türgriffe und die Radhäuser. Von den Stoßfängern an Front und Heck sowie allen Türen werden dezent leuchtende ŠKODA Logos auf den Asphalt projiziert, ein weiteres Logo auf den Boden des geöffneten Kofferraums. Einiges davon ist natürlich einem reinen Show & Shine Fahrzeug vorbehalten, aber warum nicht mal zeigen was geht?

Angetrieben wird der ŠKODA SUNROQ von dem beim KAROQ beliebten 1.5 TSI Vierzylindermotor. Der Benzin-Direkteinspritzer leistet dank Modifikationen an der Motorsteuerung jetzt 120 kW (163 PS) und stellt ein Drehmoment von 279 Nm zur Verfügung. Damit erreicht der ŠKODA SUNROQ eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h und sprintet in 8,6 Sekunden von null auf 100 km/h. Für einen sportlichen Look sorgen die 20 Zoll großen Leichtmetallrädern VEGA. Die Stoßdämpfer des ŠKODA OCTAVIA RS sorgen dafür, dass die Karosserie 50 Millimeter tiefer liegt. Die modifizierte Abgasanlage produziert einen noch sportlicheren Motorsound.

…und jetzt die Frage an euch: Könnt ihr euch ein Skoda Karoq als Cabrio vorstellen? Ein Skoda Sunroq als Serienfahrzeug? Schreibt es mir mal in die Kommentare und lasst uns diskutieren. Schreibt doch auch mal dazu was euch so ein Fahrzeug wert wäre? Was dürfte er gegenüber dem serienmäßig Karoq kosten?

Weitere Informationen findet ihr z.B. auf meinem Automobil-Blog unter http://www.rad-ab.com – Über Kommentare, Likes und Abos freue ich mich natürlich und auch gerne über eure Wünsche. Haut in die Tasten, bis zum nächsten Video, euer Jens.