Ferrari 296 GTB dies ist kein Test oder Fahrbericht sondern eine Liebeserklärung | Voice over Cars

Heute machen wir es kurz, denn wir haben doch keine Zeit. Ich kann jeden verstehen, der sich ein Ferrari 296 GTB kaufen will und wird. Jeden! Ich gönne jedem der sich den Ferrari 296 GTB leisten kann den Fahrspaß, denn genau den vermittelt er. Der lenkt perfekt ein, der bremst sauber, der hat ein Fahrwerk verbaut, so dass man mit dem Popo die Beschaffenheit der Fahrbahnmarkierung beurteilen kann und der Antrieb ist auch über jeden Zweifel erhaben. Natürlich ist ein V6 kein V8 und schon lange kein V12. Aber wir leben im Jahre 2022 und da macht ein elektrifizierter Ferrari 296 GTB echt Sinn. Das lange Video zu diesem Plugin-Hybrid-Ferrari – ja ihr habt richtig gehört, gibt es drüben auf Electric Drive: https://youtu.be/tSeaqdUEJvU – hier nun die wirklich harten Fakten in Kurzform.
Ferrari 296 GTB technische Daten:

2.9 Liter 6-Zylinder. Eine Systemleistung von 610 kW! 840 Pferdestärken treiben die Hinterachse an. In 2,9 Sekunden auf Tempo 100 km/h und dann spielend weiter… nach 7,3 Sekunden durchbricht man die 200 km/h Mauer, Schluss mit Lustig ist bei ca. 330 km/h. Der Ferrari 296 GTB ist 4,56 Meter lang und ist ohne Außenspiegel 1,96 Meter breit. Der Radstand von 2,60 Meter bietet Fahrer und Beifahrer ausreichend Platz und mit einer Höhe von 1,19 ist er richtig flach.

Wer nun vom E-Kennzeichen an einem Ferrari träumt, wird entäuscht: Bis zu 25 Kilometer rein elektrisch soll der Ferrari 296 GTB fahren. Rein elektrisch sind Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 135 km/h möglich.Die Batterie selbst verfügt über eine Kapazität von 7,45 Kilowattstunden. Via Typ-2 dauert das externe Aufladen von 0-100% State of Charge ca. drei Stunden und 29 Minuten. Die Peakladeleistung wird mit 3,2 kW angegeben. Da enttäuscht dieser Ferrari dann doch etwas, aber durch den Elektromotor und die Batterie kann das Fahrzeug rekuperieren und somit unterm Strich den Verbrauch senken.

Der kombinierte Verbrauch wird mit 7,4 l + 13,8 kWh/100 km angegeben, dadurch resultieren 169 Gramm CO2 pro Kilometer und das sind Werte, die man vermutlich sogar erreichen kann, wenn man nicht gerade mit Vollgas über die Rennstrecke knallt. Dann hat man allerdings das temporäre Gesichtslifting und das Kribbeln im Bauch, während die Michelin-Reifen am Asphalt kleben und die 840 Pferdestärken nach vorne galoppieren.

Bringen wir es auf den Punkt: Ich habe in diesem Fahrzeug nichts vermisst, der Ferrari 296 GTB bietet Leistung im Überfluss, ist sportlich genug und vom Design ein Augenschmaus. Leider trennen uns ca. 269.000 Euro, sonst stünde er auch vor meinem Haus. Dieser Ferrari – und die aktuellen Spritpreise – haben mich aber auf eine neue Idee gebracht. Ich werde hier auf Voice over Cars in den kommenden Wochen und Monaten günstige Fahrzeuge, bis zu einem Preis von ca. 25.000 Euro vorstellen, mit denen man möglichst sparsam von A nach B kommt. Wie findet ihr die Idee? Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare.